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Tod eines Polizeischülers: Ursache wohl falsch entladene Pistole | BR24

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Der Tod eines Polizeischülers in Würzburg geht nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vermutlich auf eine falsch entladene Dienstpistole zurück. Demnach hatte der Schütze eine Kugel im Lauf vergessen.

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Tod eines Polizeischülers: Ursache wohl falsch entladene Pistole

Der Tod eines Polizeischülers in Würzburg durch den Schuss eines Kollegen geht nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vermutlich auf eine falsch entladene Dienstpistole zurück. Demnach hatte der Schütze eine Kugel im Lauf vergessen.

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Die genaue Ursache des tödlichen Vorfalls gestern Abend sei zwar noch nicht aufgeklärt, sagte Joachim Herrmann (CSU) heute bei der Begrüßung neuer Polizisten in München. Aber vermutlich habe ein Polizeischüler beim Entladen eine Kugel im Lauf der Waffe vergessen und nur das Magazin entnommen. "Das war wahrscheinlich die Ursache", so Herrmann.

Innenminister Herrmann: Tödlicher Schuss durch ein Versehen

Dennoch bleiben viele Fragen offen. Denn die Äußerung Herrmanns widerspricht der ersten Information der Würzburger Polizei, nachdem der tödliche Schuss kurz vor Wachantritt der beiden jungen Kollegen von der Bereitschaftspolizei gefallen ist. Dementsprechend dauern die Ermittlungen des Landeskriminalamts an. Der Anfangsverdacht lautet auf fahrlässige Tötung.

"Die entmunitionierte Waffe darf mit auf die Stube genommen werden. Aber es darf keine Munition dabei sein. Und das war wohl auch geplanterweise nicht dabei sondern es geht nach jetzigem Stand der Dinge um ein unbeabsichtigt sich noch im Lauf befindliche Patrone." Innenminister Joachim Herrmann

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Ein Auszubildender der Bereitschaftspolizei ist durch einen Schuss tödlich verletzt worden - vermutlich versehentlich, aus der Waffe eines Kollegen.

Tödlicher Schuss: Würzburger Bereitschaftspolizist stirbt in Klinik

Als der Schuss fiel, befanden sich die Auszubildenden offenbar kurz zu zweit in einem Zimmer eines der Unterkunftsgebäude. Ein dritter Beamter hörte den Schuss und fand in der Folge einen seiner beiden Kollegen lebensgefährlich verletzt vor, den anderen im Schockzustand. Durch den sofort verständigten Rettungsdienst samt Notarzt wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet. Der ältere der beiden Auszubildenden wurde in eine Klinik eingeliefert, wo er kurz darauf verstarb.

Erst kurz zuvor: "Versehentliche Schussabgabe" bei der Bereitschaftspolizei

Erst am 21. Februar 2019 war es bei der Bereitschaftspolizei in Würzburg zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe aus einer Dienstwaffe gekommen. Der Schuss hatte sich gelöst, als ein Beamter der Bereitschaftspolizei im Büro mit seiner Pistole hantiert hatte. Verletzt wurde dabei niemand. Das Projektil durchschlug eine Scheibe im zweiten Stock des Dienstgebäudes. Wie es hieß, war der Polizist davon ausgegangen, dass die Waffe ungeladen sei. Die Ermittlungen dauern auch in diesem Fall noch an.