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Tierschützer und Jäger unterzeichnen Erklärung gegen Wilderei | BR24

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Tierschützer und Jäger in Bayern starten eine gemeinsame Initiative gegen Wilderei.

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Tierschützer und Jäger unterzeichnen Erklärung gegen Wilderei

Mit einer gemeinsamen Erklärung wollen Jäger und Tierschützer gegen Wilderei und für den Artenschutz kämpfen. Die Aktion könnte Vorbild auch für andere Bundesländer werden. In Ostbayern gab es zuletzt viele Fälle von Artenschutzkriminalität.

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Tierschützer und Jäger in Bayern starten eine gemeinsame Initiative gegen Wilderei. Am Mittwoch unterzeichnen Vertreter des Bayerischen Jagdverbandes, des WWF und des Landesbundes für Vogelschutz die "Regensburger Erklärung gegen Wilderei und Artenschutzkriminalität". Ihre zentrale Forderung: Das Land Bayern soll einen Aktionsplan gegen Wilderei erarbeiten.

Aktionsplan im Kampf gegen Wilderei

Mit einem solchen, langfristig wirksamen Aktionsplan wäre Bayern im Kampf gegen die Wilderei bundesweit führend, sagen die beteiligten Verbände. Er könnte dann als Modell für andere Bundesländer dienen. Gerade in Ostbayern gab es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder spektakuläre Fälle von Wilderei und Artenschutzkriminalität.

Mehr als 70 Greifvögel vergiftet

Im Landkreis Cham beispielsweise sind in den vergangenen zwei Jahren mehr als 70 geschützte Greifvögel vergiftet worden. Und auch die illegale Tötung von Luchsen im Bayerischen Wald sorgt immer wieder für Aufsehen. Dennoch werde vermutlich nur ein Bruchteil der Fälle überhaupt bekannt, klagen Jäger und Tierschützer. Die Dunkelziffer bei der Wilderei sei hoch.