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Urwildpferde graßen auf einer Weide
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Ansgar Nöth
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Urwildpferde graßen auf einer Weide

Zahlreiche Zuschauer kamen an die Koppel, um die Pferde zu beobachten..

Zahlreiche Zuschauer kamen an die Koppel, um die Pferde zu beobachten..

Viele Interessierte waren gekommen, um die Tiere in ihrer neuen Heimat zu bewundern. Doch bevor die Tiere ankamen, hieß es warten - stundenlang. Bei den sechs neuen Pferden handelt es sich um Przewalski-Wildpferde. Die Stuten waren zuvor in den Zoos Leipzig, Köln Münster und dem Wildpark Grünau in Österreich aufgewachsen

Neue Heimat im Naturschutzgebiet

Die neue Pferdekoppel liegt im Aschaffenburger Stadtteil Schweinheim und ist seit 2010 ein 70 Hektar großes Naturschutzgebiet. Die Pferde sollen mit ihren anderen tierischen Mitbewohnern das Gelände vor dem Zuwachsen bewahren. Dort sind bereits Schafe angesiedelt.

Ungewöhnlicher Geldgeber: Deutsche Bahn

Die Idee stammt von der Bundesanstalt für Immobilenaufgaben (BImA) und der Regierung von Unterfranken. Und finanziert wird das Projekt von einem eher tierfernen Projektpartner: Der Deutschen Bahn. Das Naturschutzgebiet ist eine Ausgleichsfläche für Baumaßnahmen an der Bahnstrecke von Hanau nach Nantenbach.

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Lang gab es nix zu sehen.

Lang gab es nix zu sehen.

Und dann kaomen sie doch - als kleine Pferdepunkte, ganz hinten auf der großen Weide.

Und dann kaomen sie doch - als kleine Pferdepunkte, ganz hinten auf der großen Weide.