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Tierheim Straubing: Seit Beginn der Corona-Krise gibt es eine verstärkte Nachfrage nach Hunden, Katzen oder Kaninchen.

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    Tierheime können Corona-Unterstützung beantragen

    Tierheime haben es schwer in der Corona-Pandemie: Spenden bleiben aus, Fixkosten laufen weiter, Vermittlungszahlen schwanken. Nach dem Ende der Pandemie, so wird befürchtet, wollen viele ihre Haustiere loswerden. Jetzt gibt es Hilfen für Tierheime.

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    • BR24 Redaktion

    Das Bundesumweltministerium unterstützt Tierheime in der Corona-Krise finanziell. Ab Ende der nun beginnenden Woche könnten entsprechende Förderanträge gestellt werden, bestätigte das Ministerium am Sonntag einen Bericht der "Bild am Sonntag". Tierschutzvereinen, die Träger von Tierheimen sind, werde ein einmaliger Zuschuss von 7.500 Euro gewährt. Die Corona-Pandemie stelle die Vereine in einem noch nicht abzusehenden Ausmaß vor große finanzielle Probleme, hieß es zur Begründung. "In vielen Fällen fallen Spenden weg und können entsprechende Vereinsaktivitäten nicht durchgeführt werden."

    Fünf Millionen Euro vom Bundesumweltministerium

    Auch die fehlenden Vermittlungsmöglichkeiten für Tiere und der dadurch erhöhte Betreuungsbedarf während des Lockdowns seien für viele Vereine schwer zu bewältigen, so das Ministerium weiter. Der Bundestag habe daher im Dezember eine Förderung für die Tierheime beschlossen, im Haushalt 2021 des Bundesumweltministeriums seien dafür Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro veranschlagt. "Die dafür notwendige Förderrichtlinie ist jetzt in Kraft getreten." Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärte: "Die Fördermittel werden hoffentlich helfen, die schwierige Zeit zu überstehen."

    Haustier-Abgabe-Welle nach der Pandemie befürchtet

    In vielen Regionen Deutschlands ist die Nachfrage nach Haustieren im Zuge der Corona-Krise immens gestiegen. Dabei sind nicht nur Züchter, sondern auch die Tierheime als Anbieter gefragt. Viele Experten befürchten allerdings, dass sich die Tierheime nach dem Ende der Corona-Einschränkungen umso rasanter füllen werden, weil viele Menschen dann nicht mehr die Zeit oder das Interesse haben, sich um ihr Haustier zu kümmern. "Wir rechnen mit erhöhten Tierabgabezahlen nach der Corona-Krise", hatte etwa Sophia Bigalk vom Tierheim in Jena kürzlich gesagt. Auch andere Tierheime befürchten eine Abgabe-Welle.

    Warnung vor Welpen aus "Hundefabriken"

    Die Anschaffung eines Haustiers sollte demnach gerade jetzt gut überlegt sein. Vorsicht ist zudem beim Kauf von Tieren über Internetportale geboten: Gerade Welpen kämen oft aus sogenannten Hundefabriken aus dem Ausland, warnt der Deutsche Tierschutzbund. "Das Leid dieser Welpen ist immens", heißt es auf der Internetseite des Verbandes. Viele seien von den langen Transporten geschwächt und kaum überlebensfähig. Auch den Elterntieren gehe es oft schlecht.

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