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Tiere zählen im Zoo: Inventur in Hellabrunn | BR24

© Marc Müller Tierpark Hellabrunn

Viele Zentimeter Schleiereule im Tierpark Hellabrunn

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    Tiere zählen im Zoo: Inventur in Hellabrunn

    Es geht ums Gewicht, um die Größe, das Alter. Inventur im Münchner Tierpark Hellabrunn findet aber nicht nur am Jahresende statt, sondern das ganze Jahr über. Im Januar werden dann die gesammelten Daten der Tiere ausgewertet.

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    Das ganze Jahr über wird im Münchner Tierpark Hellabrunn gezählt und gewogen. Jeden Tag halten die Mitarbeiter fest, ob Tiere geboren wurden oder gestorben sind, oder es Zugänge von anderen Zoos gab. Die gesammelten Daten werden im Januar zusammengeführt.

    Gesamtüberblick im Zoo ist wichtig

    Überraschungen gibt es wegen der fast täglichen Statistiken kaum bei der Jahresinventur: "Es fehlt nicht plötzlich ein Elefant oder ein Pavian am Jahresende" sagt der Direktor des Tierparks Hellabrunn, Rasem Baban. "Es geht bei der Inventur um den Gesamtüberblick und um die Veränderungen im Tierbestand".

    Daten sind aber immer wichtig, sagt Rasem Baban. Es geht dem Tierpark darum zu wissen, ob die Tiere gesund sind. Deswegen wird regelmäßig gewogen und gemessen. Das schwerste Trampeltier des Zoos, das Männchen Sultan, ist mit 853 kg schon eine ganz schöne Herausforderung für die Waage im Wirtschaftshof. Das schwerste Tier ist allerdings der Elefantenbulle Gajendra mit etwa 5.000 Kilogramm.

    Tiere im Zoo: Lang, klein, alt

    Der mit Abstand längste Bewohner von Hellabrunn ist eine "Sie": Das Anakonda-Weibchen misst ganze 6,20 Meter. Zum Vergleich: kleinste Bewohnerin ist die Raubturmdeckelschnecke mit 0,3 Zentimetern. Am ältesten ist übrigens die über 100-jährige Aldabra Riesenschildkröte.

    Noch mehr Zahlen für die Inventur

    Ende 2018 gab es insgesamt 18.431 Tiere im Münchner Tierpark Hellabrunn, 740 verschiedene Tierarten wurden gezählt. Den größten Anteil an Lebewesen haben dabei die Fische, 23 Arten und 8.700 Exemplare zählten die Tierpark-Mitarbeiter.