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Tiefststand bei tödlichen Verkehrsunfällen in Bayern | BR24

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Im vergangenen Jahr ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Wie das Landesamt für Statistik heute mitteilt, sind in diesem Zeitraum 541 Menschen bei Unfällen im Freistaat ums Leben gekommen.

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Tiefststand bei tödlichen Verkehrsunfällen in Bayern

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Wie das Landesamt für Statistik heute mitteilt, sind in diesem Zeitraum 541 Menschen bei Unfällen im Freistaat ums Leben gekommen.

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Damit sei das Ziel, die Zahl der tödlichen Unfälle 2020 auf unter 550 zu senken, erreicht, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) heute in München. "Wir werden weiter hart daran arbeiten, Bayerns Straßen noch sicherer zu machen", sagte Herrmann.

Niedrigster Stand bei Verkehrstoten seit 1950

2019 waren 77 Menschen weniger bei Unfällen im Freistaat ums Leben gekommen als im Jahr 2018. Damit hätten diese schweren Unfälle laut Landesamt den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 erreicht. Hauptursache für die tödlichen Unfälle sind nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit.

Über 85 Prozent Unfälle mit Sachschaden

Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr 67.620 Menschen auf Bayerns Straßen, über 11.000 von ihnen wurden schwer verletzt. Insgesamt stieg die Zahl der von der Polizei registrierten Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr leicht um 1,6 Prozent an: Insgesamt haben die Beamten 416.611 Unfälle aufgenommen, der größte Teil davon (87,6 Prozent) waren Sachschäden.

Mittelfranken: 67 tödliche Unfälle 2019

Auch in Mittel- und Oberfranken ist laut Landesamt für Statistik im vergangenen Jahr die Zahl der tödlichen Unfälle zurückgegangen: In Mittelfranken kamen 2019 bei insgesamt 9.021 Unfällen, 67 Menschen ums Leben. Das waren sieben weniger als im Jahr zuvor.

Oberfranken: 44 tödliche Unfälle 2019

In Oberfranken hat es 2019 44 tödliche Unfälle gegeben, 12 weniger als 2018. Das macht einen Unterschied von 21,4 Prozent aus. Damit ist Oberfranken der Regierungsbezirk mit dem prozentual stärksten Rückgang an tödlichen Verkehrsunfällen.