BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Aus Oberfranken wurden weitere Einsatzkräfte des THW in die Überschwemmungsgebiete nach Nordrhein-Westfalen geschickt. Evelyn Moise vom THW erklärt, dass man die Helfenden zum Teil auch einmal bremsen müsse.(Symbolbild)

3
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

THW Oberfranken schickt weitere Kräfte ins Unwettergebiet

Einsatzkräfte aus ganz Deutschland sind in den Überschwemmungsgebieten in NRW vor Ort. Nun sind weitere Helfer aus Oberfranken auf dem Weg dorthin. Bei der Planung spielt neben der Gesundheit auch die Verfügbarkeit in der Heimatregion eine Rolle.

3
Per Mail sharen
Von
  • Annerose Zuber
  • BR24 Redaktion

In Oberfranken haben sich die nächsten Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW) für einen Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet in Nordrhein-Westfalen aufgemacht. Zwei Einheiten mit Ehrenamtlichen aus Hof und Kulmbach sind Richtung Stolberg bei Aachen aufgebrochen. Ihre Aufgabe ist vor allem der Aufbau der Elektroversorgung, erklärt Evelyn Moise von der THW Regionalstelle Hof im BR-Gespräch. Sie koordiniert die Einsätze von mehreren THW-Ortsgruppen in Oberfranken und der Oberpfalz.

THW muss weiterhin in Oberfranken einsatzbereit sein

Bereits gestern hatten sich zahlreiche Helfer aus ganz Franken auf den Weg nach Westdeutschland gemacht. Das THW geht von einem längeren Einsatz in den Überschwemmungsgebieten aus. Nach drei bis fünf Tagen werden die Ehrenamtlichen ausgewechselt.

"Wenn es nach den Helfern geht, würden die auch länger bleiben. Aber nach fünf Tagen ist man einfach erschöpft. Da achtet das THW auch auf die Gesundheit der Helfer." Evelyn Moise, THW-Regionalstelle

Im Hintergrund bereiten sich schon die nächsten Schichten von Ehrenamtlichen auf einen personellen Austausch vor. Gleichzeitig müssen noch ausreichend Helfende in Oberfranken bleiben, damit das THW auch hier im Bedarfsfall bei Starkregen, Unfällen oder Bränden einsatzbereit ist.

Ehrenamtliche pumpen Keller im Unwettergebiet in NRW aus

Bereits 21 Ehrenamtliche der THW-Ortsgruppen Naila und Kronach sind im Überschwemmungsgebiet in Nordrhein-Westfalen vor Ort. Ausgestattet mit großen Pumpen und dicken Schläuche, können bis zu 5.000 Liter Wasser pro Minute weggepumpt werden, so Moise. Ursprünglich war ihr Einsatz am einbruchgefährdeten Damm der Steinbachtal-Sperre gedacht, inzwischen pumpen die Oberfranken Keller im Großraum Bonn leer.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!