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Gerodetes Waldstück am Thüngersheimer Steinbruch
© Achim Winkelmann/BR-Mainfranken

Autoren

Alexander von Ammon
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Gerodetes Waldstück am Thüngersheimer Steinbruch

Dementsprechend fordern die Umweltaktivisten in ihrem Schreiben an das Landratsamt Würzburg und die Betreiberfirma einen sofortigen Rodungsstopp und eine artenschutzrechtliche Prüfung des Vorhabens. Der Baustoffproduzent möchte seinen Steinbruch erweitern. Das Bündnis "keinhamer" protestiert bereits seit Wochen mit Aktionen gegen die Rohdung.

Wald in Thüngersheim wird für Steinbruch gerodet

Wald in Thüngersheim wird für Steinbruch gerodet

Gerodete Hektar offen legen

Zu den Unterzeichnern gehören auch die Bundes- und Landtagsmitglieder der Grünen aus der Region. Sie wollen erfahren, wieviel Hektar aktuell im Oktober gerodet wurden. Außerdem wollen die Umweltaktivisten wissen, ob und welche Art von Ausgleichsflächen angelegt werden und ob der alte, aufgelassene Steinbruch in ein Biotop umgewandelt wird.

Doch der Steinbruchbetreiber hat sich auf eine Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Würzburg aus dem Jahr 2009 berufen. Demnach sind sogar knapp 10 Hektar zur Abholzung genehmigt. Gerade soviel, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung nicht nötig ist, so die Kritiker.

Autoren

Alexander von Ammon

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 09.11.2018 - 10:30 Uhr