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Therapeuten in der Corona-Krise fordern Soforthilfen | BR24

© MEV/Mike Witschel

Frau in Reha-Klinik mit Therapeut

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    Therapeuten in der Corona-Krise fordern Soforthilfen

    Niedergelassene Therapeuten haben sich in einem offenen Brief an den Nürnberger Stadtrat gewandt. Sie fordern finanzielle Unterstützung auch für ihre Berufsgruppe. Sonst sei diese "tragende Säule der Gesundheitsversorgung" in Gefahr.

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    Niedergelassene Therapeuten haben sich mit einem offenen Brief an den Nürnberger Stadtrat gewandt, in dem sie finanzielle Unterstützung und Soforthilfen fordern.

    Ambulante Versorgung aufrecht erhalten

    Die Vereinigung "Therapeuten Nürnberg und Umgebung" (TUN), der nach eigenen Angaben etwa 100 Physio- und Ergotherapeuten, sowie Logopäden und Podologen angehören, erklären, sie würden alle Vorkehrungen treffen, um die ambulante Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten. Dennoch kämen viele Patienten aus Vorsicht nicht mehr in die Praxen. Dadurch entstehende finanziellen Einbußen seien oft nicht durch die Betriebsausfallversicherungen gedeckt.

    Auch unter den Rettungsschirm?

    Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Der Rettungsschirm der Bundesregierung für Beschäftigte und Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Epidemie betroffen sind, muss auch über diesen Bereich gespannt werden.“

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    Schutzkleidung gefordert

    Darüber hinaus fordern die Therapeuten auch eine bessere Versorgung mit Schutzkleidung durch öffentliche Stellen. Ohne Hilfen fürchtet die Vereinigung, dass vielen Praxen eine Insolvenz drohen könnte und damit "eine wichtige Säule unseres Gesundheitswesens" verloren ginge.