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Theater Hof: Zitterpartie um Premiere in Ersatzspielstätte | BR24

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Die Freigabe der "Schaustelle" in Hof für das Publikum verzögert sich. Grund sei eine Lüftung, so Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

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Theater Hof: Zitterpartie um Premiere in Ersatzspielstätte

Für 25 Millionen Euro wird das Theater Hof derzeit saniert. Im Ausweich-Quartier, der sogenannten "Schaustelle", sollte längst gespielt werden, doch die Halle ist noch nicht freigegeben. Auch die nächste Premiere wird zur Zitterpartie.

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Die Fertigstellung des Ausweich-Quartiers für das Hofer Theater bleibt eine Zitterpartie: Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, dass am 30. Oktober die Premiere der Operette "Wiener Blut" planmäßig in der sogenannten "Schaustelle" zu sehen ist.

Schaustelle: Uraufführung muss verlegt werden

"Die Chance ist realistisch, aber wir können es noch nicht fest zusichern", so Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) auf BR-Anfrage. Noch fehle eine Heizungs- und Belüftungsanlage, die den deutschen Bauvorschriften entspreche, so Döhla. Eigentlich sollte die "Schaustelle" seit Ende September bespielt werden – doch nach Ansicht der Stadt Hof hat der Generalunternehmer für den Bau des Ausweich-Quartiers bislang nicht die vereinbarten Leistungen erbracht. Deshalb konnte die Halle noch nicht für die Besucher freigegeben werden. Die Uraufführung des Musiktheaterstücks "The Cold Heart" musste nach Selb verlegt werden, die Aufführungen von "Mutter Courage" sind bislang komplett ausgefallen.

Beste Bühnen-, Licht- und Tontechnik in der "Schaustelle"

Nun hoffen die Verantwortlichen im Hofer Rathaus zusammen mit Intendant Reinhardt Friese und dem Theater-Team, dass mit "Wiener Blut" zumindest die dritte Premiere wie geplant in der "Schaustelle" über die Bühne gehen kann. Dann könnten sich die Zuschauer auf eine ausgeklügelte Bühnen-, Licht- und Tontechnik freuen, so Döhla. Das Hofer Ausweich-Quartier sei besser ausgestattet als manch anderes Theater in Deutschland. Die neue Technik soll dann ab Herbst 2021 auch im bisherigen Theater-Gebäude genutzt werden, das momentan für rund 25 Millionen Euro saniert wird.

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