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Thailändischer König mit Softairpistole beschossen | BR24

© pa/dpa

König von Thailand Maha Vajiralongkorn

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    Thailändischer König mit Softairpistole beschossen

    Ausgerechnet der thailändische König wurde das Opfer zweier Lausbuben in Erding. Der König war gerade auf dem Fahrrad unterwegs, als er mit einer Softair-Pistole beschossen wurde. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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    König Maha Vajiralongkorn, alias Rama X., radelte am späten Abend des 10. Juni samt Gefolge auf dem Fahrrad durch Erding. In ihrem Garten spielten ein 14-Jähriger und sein ein Jahr jüngerer strafunmündiger Freund mit einer Spielzeugpistole. Als der 64 Jahre alte Monarch an dem Grundstück vorbeifuhr, schossen die Buben auf die Radlergruppe. Später passierte der König die Stelle auch noch mit dem Auto, Kugeln trafen den Wagen.

    Justiz stuft den Vorfall niedrig ein

    Verletzt wurde niemand, die Kügelchen aus der in jedem Spielzeugladen erhältlichen Pistole verfehlten ihr Ziel. Dennoch meldete Personal des Königs den Vorfall der Polizei. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Landshut gegen den 14-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

    Thomas Rauscher, Sprecher der Staatsanwaltschaft, sagte, dass der Monarch keine Anzeige erstattet habe. Vajiralongkorn hält sich regelmäßig in Bayern auf. Er besitzt eine Villa in Tutzing am Starnberger See und mietet sich auch regelmäßig in einem Luxushotel am Münchner Flughafen ein. Im Raum Garmisch-Partenkirchen fiel er ebenfalls schon mehrfach mit einer Gruppe von Radlern auf. Die Justiz stuft den Vorfall als "niedrig" ein.

    "Ins Auge sollte eine Kugel allerdings nicht gehen." Thomas Rauscher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Landshut

    Nach seinen Angaben hat die verwendete Spielzeugpistole eine Geschossenergie von unter 0,5 Joule und gilt somit als sogenannte Anscheinswaffe. Erwerb und Besitz sind erlaubnisfrei - auch für Kinder und Jugendliche. Wie es hieß, hätten die Jungen wahrscheinlich nicht gewusst, dass sie es bei ihrem Streich ausgerechnet auf den thailändischen König abgesehen hatten.