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Fridays for Future: Jugend-Konferenzen für Bayerns Schüler | BR24

© dpa-Bildfunk/Peter Zschunke

Kampagne «Fridays for Future»

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    Fridays for Future: Jugend-Konferenzen für Bayerns Schüler

    Seit Wochen gehen Tausende Schüler für einen besseren Klimaschutz auf die Straße, auch in Bayern. Das Umweltministerium will mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen - und hat jetzt die Termine für Jugend-Klimakonferenzen bekannt gegeben.

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    Die Termine für die Jugend-Klimakonferenzen des bayerischen Umweltministeriums stehen fest: Am 29. März in Erlangen für Nordbayern und am 5. April in München für Südbayern - jeweils nach der Schule ab 14 Uhr. "Der Klimawandel beschäftigt die junge Generation intensiv", sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). "Die Bewegung 'Fridays for Future' ist ein deutliches Signal, das ich ernst nehme."

    Wer darf mit?

    Wie viele Schüler von wie vielen Schulen daran teilnehmen, ist aber noch offen. Eingeladen werden die weiterführenden Schulen, die beruflichen Schulen und die Förderschulen aus ganz Bayern.

    "Ich will mit möglichst vielen Schülern ins Gespräch kommen und auf Augenhöhe mit ihnen diskutieren. Die zwei Jugend-Klimakonferenzen sind ein erster Schritt", betonte Glauber. Ziel der Konferenzen sei es, sich mit den Jugendlichen direkt über den Klimaschutz auszutauschen. Es sei geplant, dass die Schüler in Workshops ihre Themen, Ideen und Anliegen rund um den Klimaschutz vorbereiten und dann mit Glauber diskutierten. Für Hintergrundinformationen und Faktenchecks stünden Experten aus dem Ministerium zur Verfügung.

    Bewegung geht von Schweden aus

    Glauber hatte die Konferenzen kürzlich als direkte Reaktion auf die umstrittenen Schülerproteste "Fridays For Future" für mehr Klimaschutz angekündigt. Die Bewegung kommt aus Schweden. Initiatorin Greta Thunberg demonstriert seit August jeden Freitag vor dem Reichstag in Stockholm. In den vergangenen Wochen waren auch Tausende Schüler in Bayern für den Klimaschutz auf die Straße gegangen.