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Tennet sorgt im Landkreis Regensburg für Irritationen | BR24

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Erdverkabelung: Kunststoffrohre, durch die Strom-Erdkabel gezogen werden,

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Tennet sorgt im Landkreis Regensburg für Irritationen

Eine irrtümliche Email des Stromnetzbetreibers Tennet zum Südostlink hat im Landkreis Regensburg für Irritationen gesorgt. Tennet hatte mehreren Bürgermeistern mitgeteilt, dass ihre Gemeinde nicht mehr Bestandteil der Planungen zum Südostlink sei.

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Eine Nachricht von Tennet hat am Donnerstagnachmittag bei Gegnern des Südostlinks zunächst für Freude gesorgt. Mehreren Bürgermeistern im Landkreis Regensburg war mitgeteilt worden, dass ihr Gemeindegebiet nicht mehr Bestandteil der Planungen zum Südostlink sei. Dieser werde nicht über Regenstauf, Zeitlarn, Wenzenbach Richtung Donaustauf laufen, hieß es in der Email.

Freude der Trassengegner war verfrüht

Wenzensbachs Bürgermeister Sebastian Koch hatte die Meldung bei Facebook öffentlich gemacht. Doch schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen Irrtum handelte. Auf Nachfrage der Mittelbayerischen Zeitung erklärte Tennet, dass fälschlicherweise ein Briefentwurf verschickt worden sei, der eigentlich nicht für den Versand bestimmt gewesen war.

Tennet entschuldigt sich bei Bürgermeistern

Tennet hat sich daraufhin auch bei den betreffenden Bürgermeistern für die fehlgeleitete Mail entschuldigt. Die Entscheidung über den Trassenverlauf werde erst in den kommenden Wochen erwartet.

Bürgermeister von Wenzenbach bleibt hoffnungsvoll

Der Wenzenbacher Bürgermeister Sebastian Koch sagte jedoch dem BR, er habe die "berechtigte Hoffnung", dass der finale Bescheid im Wesentlichen dem Inhalt des angeblich falschen Tennet-Schreibens entsprechen werde. Die am Donnerstag irrtümlich herausgegebene Fassung sei derart schlüssig und ausgefeilt formuliert, dass man eigentlich kaum an einen Rohentwurf glauben möchte, so Koch.

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Der SuedOstLink ist eines der größten bayerischen Bauvorhaben der kommenden Jahre: Er soll sich einmal von Nord nach Süd durch die Oberpfalz schlängeln. Aber es gibt Gegenwehr aus den Kommunen: Eventuelle Klagen - und Verweigerung von Probebohrungen.