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Tempo 30 auf der Münchner Leopoldstraße? | BR24

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Ein Streitpunkt in der Verkehrspolitik in diesem Wahlkampf: Luftreinhaltung und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Für die Münchner Leopoldstraße wird jetzt Tempo 30 untersucht.

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Tempo 30 auf der Münchner Leopoldstraße?

Ein Streitpunkt in der Verkehrspolitik in diesem Wahlkampf: Luftreinhaltung und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Für die Münchner Leopoldstraße, die zentrale Route nach Norden sowie eine beliebte Flaniermeile, wird jetzt Tempo 30 untersucht.

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Sie ist die Straße der Luxusschlitten, Ausgehpärchen und Shoppingfrauen: Die Leopoldstraße ist die Flaniermeile Münchens. Doch bald könnten Autofahrer hier ausgebremst werden. Das Kreisverwaltungsreferat München will Tempo-30-Zonen einrichten.

Das Kreisverwaltungsreferat, das für die Einrichtung der Zonen zuständig ist, hält sich damit an die Vorgaben des Münchner Stadtrats aus dem Vorjahr. Da wurde beschlossen, dass in München vor Schulen und sozialen Einrichtungen Tempo-30-Zonen eingerichtet werden sollen. An der Leopoldstraße wären dadurch zwei Bereiche vor Schulen betroffen, von denen eine Schule zwischen Münchner Freiheit und Siegestor liegt.

Gegner fürchten Ausweichverkehr in Wohngebieten

Während die Behörde hofft, dass dadurch in Zukunft Unfälle verhindert werden, sind manche Stadtteilpolitiker nicht begeistert. Sie fürchten Staus und Ausweichverkehr in die Wohngebiete. Das KVR beschwichtigt: Zum einen soll Tempo 30 dort nur zu bestimmten Tageszeiten gelten. Außerdem: Besonders stark befahrene, dreispurige Straßen sollen aus der Regelung raus fallen. Bis alle Pläne geprüft sind, wird es laut Kreisverwaltungsreferat noch bis Ende nächsten Jahres dauern.