Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Teilerfolg für Bräustüberl: Google entfernt strittige Angaben | BR24

© dpa / Raimund Kutter

Das Bräustüberl Tegernsee im Kloster Tegernsee

3
Per Mail sharen
Teilen

    Teilerfolg für Bräustüberl: Google entfernt strittige Angaben

    Nachdem das Bräustüberl Tegernsee angekündigt hat, Google wegen "gravierend falscher" Angaben zu Stoß- und Wartezeiten zu verklagen, hat der Internetkonzern die strittigen Angaben jetzt entfernt. Zunächst wollte sich Google überhaupt nicht äußern.

    3
    Per Mail sharen
    Teilen

    Nachdem das Herzogliche Bräustüberl Tegernsee angekündigt hat, Google wegen "gravierend falscher" Angaben zu Stoß- und Wartezeiten zu verklagen, hat der Internetkonzern die strittigen Angaben mitsamt zugehörigem Diagramm entfernt. "Das muss irgendwann in den letzten zehn Stunden passiert sein", sagte Bräustüberl-Wirt Peter Hubert am Freitagnachmittag dem BR.

    Wirt schließt Zufall aus

    Er glaube nicht an einen Zufall. Hubert ist sich sicher, der öffentliche Druck durch Medienberichte habe Wirkung gezeigt. Dennoch will der Wirt an seiner Klage festhalten. Schließlich sei er nach wie vor der Willkür ausgesetzt. "Wenn die das in vier Wochen wieder draufsetzen, geht der Zirkus von vorne los", so Hubert. Er spricht aber zumindest von einem "Teilerfolg".

    Google meldete über Wochen Wartezeiten

    Google vermeldete laut Peter Hubert über Wochen hinweg, das Bräustüberl sei voll, die Info lautete fast immer "stark besucht" mit "Wartezeiten" von einer Stunde und mehr.

    Laut dem Wirt des Tegernseer Bräustüberls berief sich ein Google-Sprecher ihm gegenüber auf einen Algorithmus, der "weltweit gleich und somit nicht veränderbar" sei. Auf welcher Grundlage der Algorithmus diese Angaben erstellt, konnte oder wollte der Sprecher dem Bräustüberl nicht sagen.

    Auf das Abmahnschreiben des Bräustüberl-Anwalts reagierte der Internetkonzern laut Hubert mit einer Standard-Mail, die auf die Supportseiten der Google-Homepage verwies.