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Teil-Lockdown: Touristen müssen Bayern am Montag verlassen | BR24

© Theresa Greim / BR

Aufgrund des bundesweiten Teil-Lockdowns müssen Touristen in Bayern spätestens am Montagvormittag abreisen. Das teilte das Gesundheitsministerium auf BR-Anfrage mit. Ab Montag dürfen Hotels und Pensionen keine Urlauber mehr aufnehmen.

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Teil-Lockdown: Touristen müssen Bayern am Montag verlassen

Aufgrund des bundesweiten Teil-Lockdowns müssen Touristen in Bayern spätestens am Montagvormittag abreisen. Das teilte das Gesundheitsministerium auf BR-Anfrage mit. Ab Montag dürfen Hotels und Pensionen keine Urlauber mehr aufnehmen.

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Ab Montag tritt in Bayern und auch bundesweit ein Teil-Lockdown in Kraft. Unter anderem dürfen Hotels, Pensionen und Anbieter von Ferienwohnungen keine Touristen mehr beherbergen. Nur Geschäftsreisende dürfen dort übernachten. Der Grund sind die stark angestiegenen Corona-Neuinfektionen.

Urlauber müssen Hotels Montagvormittag verlassen

Hotelgäste in Bayern müssen spätestens am Montagvormittag abreisen. Das teilte das Gesundheitsministerium auf BR-Anfrage mit.

"Nach der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Übernachtungen aus touristischen Gründen in gewerblichen Unterkünften wie Hotels etc. ab Montag kommender Woche (2. November) in Bayern nicht mehr gestattet. Übernachtungsgäste dürfen aus Kulanz auch noch im Laufe des Vormittags des 2. Novembers abreisen, obwohl die Verordnung eigentlich schon ab Mitternacht gilt." Bayerisches Gesundheitsministerium

Abreisefristen in den Bundesländern unterschiedlich

Auch Touristen in Schleswig-Holstein müssen den Heimweg schnell antreten. Hier gilt wie in Bayern ab Montag ein Verbot für touristische Übernachtungen, demzufolge sollen Urlauber das Binnenland sowie die Insel Fehmarn bereits bis zum Wochenstart verlassen haben. In anderen Bundesländern etwa in Mecklenburg-Vorpommern haben Touristen bis 5. November Zeit, die Unterkunft zu verlassen, in Niedersachsen dürfen sie bis zum gebuchten Urlaubsende bleiben.

Die Bundesländer folgen damit den Beschlüssen, auf die sich die Bundesregierung gemeinsam mit den Länderchefs am Mittwoch geeinigt hatten. Die Regelungen sehen vor, dass Bürger im November auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten sollen. Hotels und Pensionen dürfen Übernachtungsgäste in den kommenden Wochen nur noch aufnehmen, wenn diese aus notwendigen und eindeutig nicht touristischen Gründen reisen.

Weitere Regelungen in Bayern

Das bayerische Kabinett hatte in einer Sondersitzung beschlossen, die Bund-Länder-Beschlüsse im Freistaat eins zu eins umzusetzen. Die Einschränkungen sollen voraussichtlich bis Ende November befristet sein - aber nach zwei Wochen evaluiert und gegebenenfalls angepasst werden.

Ab Montag müssen in Bayern unter anderem vorerst Bars, Kneipen und Restaurants schließen, Speisen zum Abholen bleiben erlaubt. Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen ebenfalls schließen und es dürfen keine Messen und Tagungen stattfinden. Profisportveranstaltungen bleiben erlaubt, aber ohne Zuschauer. Im Unterschied zu den Regelungen im Frühjahr bleiben Schulen und Kindergärten in Betrieb und es dürfen Gottesdienste abgehalten werden.

In einigen Bundesländern wurden die Beschlüsse bereits ausgestaltet und in Landesverordnungen gegossen. Andere wollen erst im Laufe des Wochenendes bestimmen, wie die verschärften Regelungen konkret umgesetzt werden. Die meisten Beschlüsse werden eins zu eins übernommen. Es gibt aber auch Unterschiede zwischen den Ländern.

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