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Tausende Feuer in den Felsen von Pottenstein | BR24

© BR/Franz Engeser

"Ewige Anbetung" in Pottenstein

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    Tausende Feuer in den Felsen von Pottenstein

    Rund 1.000 Feuerstellen haben die Pottensteiner in den vergangenen Tagen für ihr traditionelles Lichterfest vorbereitet. Am Sonntag wird nach Einbruch der Dunkelheit der Lichterschein die Felsen rund um die Stadt in ein Lichtermeer verwandeln.

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    80 Ster Holz haben die freiwilligen Helfer auf die Felsenkuppen geschleppt. Das Bergfeuer hat einen kirchlichen Ursprung. Nach der Ewigen Anbetung in der Stadtpfarrkirche setzt sich gegen 17 Uhr eine Prozession in Bewegung und dann werden die Bergfeuer angezündet.

    Altstadt wird gesperrt

    Um die 10.000 Zuschauer werden jedes Jahr erwartet. Parkplätze sind vorhanden. Allerdings sollten Besucher bis etwa 14 Uhr vor Ort sein. Wer später kommt, muss dementsprechend länger laufen. Ab 15 Uhr ist die Altstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt.

    „Ewige Anbetung“ in Pottenstein

    Jedes Jahr am 5. und 6. Januar begeht die Pfarrgemeinde Pottenstein ihre „Ewige Anbetung“ - zwei Tage des "immerwährenden Gebetes" in der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus. Den berühmten und feierlichen Abschluss der Anbetung bildet am 6.Januar um 17 Uhr die traditionelle Lichterprozession, also das Abbrennen der Bergfeuer.

    Jahrhunderte alter Brauch

    Der kirchliche Brauch lässt sich historisch gesichert bis ins Jahr 1905 zurückdatieren, so heißt es von der Stadt Pottenstein. Damals wurde das Fest der Heiligen Drei Könige und der Tag zuvor als Tag der Ewigen Anbetung in Pottenstein festgelegt. Das Fest der „Ewigen Anbetung“ selbst geht allerdings bis auf das Jahr 1759 zurück.