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"Ewige Anbetung" in Pottenstein
© BR/Franz Engeser

Autoren

Anne Axmann
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"Ewige Anbetung" in Pottenstein

80 Ster Holz haben die freiwilligen Helfer auf die Felsenkuppen geschleppt. Das Bergfeuer hat einen kirchlichen Ursprung. Nach der Ewigen Anbetung in der Stadtpfarrkirche setzt sich gegen 17 Uhr eine Prozession in Bewegung und dann werden die Bergfeuer angezündet.

Altstadt wird gesperrt

Um die 10.000 Zuschauer werden jedes Jahr erwartet. Parkplätze sind vorhanden. Allerdings sollten Besucher bis etwa 14 Uhr vor Ort sein. Wer später kommt, muss dementsprechend länger laufen. Ab 15 Uhr ist die Altstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt.

„Ewige Anbetung“ in Pottenstein

Jedes Jahr am 5. und 6. Januar begeht die Pfarrgemeinde Pottenstein ihre „Ewige Anbetung“ - zwei Tage des "immerwährenden Gebetes" in der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus. Den berühmten und feierlichen Abschluss der Anbetung bildet am 6.Januar um 17 Uhr die traditionelle Lichterprozession, also das Abbrennen der Bergfeuer.

Jahrhunderte alter Brauch

Der kirchliche Brauch lässt sich historisch gesichert bis ins Jahr 1905 zurückdatieren, so heißt es von der Stadt Pottenstein. Damals wurde das Fest der Heiligen Drei Könige und der Tag zuvor als Tag der Ewigen Anbetung in Pottenstein festgelegt. Das Fest der „Ewigen Anbetung“ selbst geht allerdings bis auf das Jahr 1759 zurück.

Autoren

Anne Axmann

Sendung

Mittags in Franken vom 04.01.2019 - 12:05 Uhr