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#wehretdenanfängen-Demo auf der Maximilianstraße
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#wehretdenanfängen-Demo auf der Maximilianstraße

Die Demonstranten versammelten sich auf der Maximilianstraße zwischen Maxmonument und Maximiliansbrücke, also in Sichtweite des Landtags. Die Straße war in diesem Abschnitt gesperrt.

Aufgerufen zu der Demo hatten zahlreiche Münchner Gruppen, Vereine und Bündnisse – unter ihnen die Urbanauten, die Lichterkette und Puls of Europe – sowie die Organisatoren der beiden Großdemos #ausgehetzt und #ausspekuliert. Unterstützt wurde die Demo von etlichen Parteien wie der SPD, den Grünen, der Linken und der Jungen Union. Zu den Erstunterzeichnern gehörte auch die Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in München und Oberbayern, Susanne Breit-Kessler. Während die Polizei von etwa 2.500 Teilnehmern sprach, schätzten die Organisatoren rund 5.000 Teilnehmer.

Demo im Geist der "Lichterkette" von 1992

Im Geist der "Lichterkette", bei der im Dezember 1992 mehr als 400.000 Menschen in München auf die Straße gingen, wollten die Veranstalter Zeichen setzen "für unsere Demokratie, für Frieden, für Freiheit, für die Menschenrechte, für ein geeintes Deutschland in einem offenen Europa", wie es im Aufruf hieß. In diesem Sinne bildeten die Demonstranten eine Lichterkette mit ihren Smartphones. Moderiert wurde die Demonstration vom Synchronsprecher Rufus Beck. 

"Jetzt sitzen Rechtsextreme im Bayerischen Landtag und das in der ehemaligen Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung", erklärte Benjamin David, Anmelder der Demonstration. "Wir werden jetzt alle dafür kämpfen, dass bei der Europawahl 2019 nicht die Rechtsextremen die stärkste Fraktion werden."

AfD-Fraktionsvorsitzende verurteilt Demonstration

Obwohl sie im #wehretdenanfängen-Aufruf nicht namentlich genannt wird, richtete sich die Demonstration gegen die AfD, die aus Sicht der Organisatoren eine "rechtsextreme" Partei ist. Die AfD ist erstmals in den Bayerischen Landtag eingezogen und stellt 22 der 205 Abgeordneten. Dass die Demo am Abend nach der konstituierenden Sitzung stattfand, ist für die Fraktionsvorsitzende Katrin Ebner-Steiner ein "klarer Ausdruck von Missachtung der Demokratie". Die Teilnehmer respektierten das Votum der Wähler nicht, erklärte sie im Vorfeld.

Demo am 5.11.2018 gegen den AfD-Einzug in den Bayerischen Landtag

Demo am 5.11.2018 gegen den AfD-Einzug in den Bayerischen Landtag

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Foto der Demo

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Sendung

Rundschau-Magazin vom 05.11.2018 - 21:45 Uhr