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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Friso Gentsch

Ein Blaulicht leuchtet am auf dem Dach eines Polizeiwagens.

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    Taschenlampenlicht führt zu Betäubungsmitteln und Handgranate

    Überraschender Fund in Regensburg: Eine Frau hatte in einer sonst leerstehenden Nachbarwohnung Taschenlampenlicht gesehen und die Polizei alarmiert. Die Beamten entdeckten in der Wohnung schließlich Betäubungsmittel - und auch eine Handgranate.

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    Von
    • Michael Buchner
    • BR24 Redaktion

    Regensburger Polizeibeamte haben am Freitag zwei Personen mit Betäubungsmitteln und einer Handgranate erwischt. Wie die Polizei am Samstag mitteilt, beobachtete eine aufmerksame Bewohnerin in der Innenstadt, wie in einer eigentlich leerstehenden Wohnung Taschenlampenlicht und fremde Personen zu sehen waren.

    Betäubungsmittelhaltige Medikamente und Handgranate gefunden

    Die hinzugerufenen Beamten konnten die Personen in der Regensburger Wohnung antreffen, die an der Adresse nicht gemeldet seien, so ein Sprecher. Dabei fanden die Polizisten auch eine "nicht unerhebliche" Menge an betäubungsmittelhaltigen Medikamenten, im Fahrzeug eines der Täter auch eine Handgranate sowie Munition für eine Schusswaffe.

    Experten des LKA mussten anrücken

    Der Bereich um das Auto musste abgesperrt werden, ein Experte des Landeskriminalamtes wurde hinzugezogen. Bei der Untersuchung stellte dieser fest, dass es sich um ein entschärftes Modell einer russischen Handgranate handelte, von der keine Gefahr mehr ausgeht.

    Die beiden Täter erwarten jetzt Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz.

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