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Tarifstreit im Handel: In Unterfranken wird gestreikt | BR24

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Verdi-Fahne vor Einkaufswagen

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Tarifstreit im Handel: In Unterfranken wird gestreikt

Auch im unterfränkischen Einzelhandel rief die Gewerkschaft Verdi am Freitag erneut zu Streiks auf. Betroffen waren die beiden Kaufland-Supermärkte in Schweinfurt und Bad Kissingen sowie die Galeria Kaufhof in Würzburg.

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Auch im unterfränkischen Einzelhandel ruft die Gewerkschaft Verdi am Freitag erneut zu Streiks auf. Betroffen waren die beiden Kaufland-Supermärkte in Schweinfurt und Bad Kissingen sowie die Galeria Kaufhof in Würzburg.

Laut Peter König von Verdi im Bezirk Würzburg/Aschaffenburg hatten die Streiks am Freitagmorgen um 5 Uhr begonnen. Um 11 Uhr bildeten dann streikende Beschäftigte von Kaufhof vor der Filiale in der Würzburger Schönbornstraße eine Menschenkette. Bei Kaufhof liege der Spezialfall vor, so König, dass Galeria Kaufhof erklärt habe, nicht mehr tarifgebunden zu sein. Deshalb wurde dort auch "für die rechtsverbindliche Anerkennung der Tarifverträge des Handels" gestreikt.

Tarifstreit: Angebote und Forderungen noch weit auseinander

Am 14. Juni gehen die Tarifverhandlungen im bayerischen Groß- und Außenhandel in die dritte Runde. Die Arbeitgeber bieten bisher ein Gehaltsplus von 2,5 Prozent für zwei Jahre. Verdi fordert im Schnitt 6,5 Prozent allein für dieses Jahr – und im Einzelhandel grundsätzlich einen Euro mehr pro Stunde. Die Auszubildenden in beiden Branchen sollen den Forderungen der Gewerkschaft zufolge 100 Euro mehr bekommen.