Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Tag des Wassers: Den Kommunen fehlen Wasserversorgungstechniker | BR24

© BR

Wasser kommt aus der Leitung. Sauber, in guter Qualität. Das ist für uns selbstverständlich. Doch hoffentlich bleibt das auch so. Denn die Menschen, die tagtäglich dafür sorgen, haben in Bayern Personalprobleme.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Tag des Wassers: Den Kommunen fehlen Wasserversorgungstechniker

Am 22. März ist Tag des Wassers - doch den kommunalen Wasserversorgern in Bayern fehlt der Nachwuchs an Wasserversorgungstechnikern. Nur 60 Lehrlinge machten 2018 den Abschluss, das ist zu deutlich wenig, so der Zweckverband Wasserversorgung.

Per Mail sharen

Den bayerischen Kommunen fehlen Fachkräfte für ihre Wasserversorgung. Wie das Wasser-Info-Team Bayern mit Sitz im niederbayerischen Aham zum heutigen Tag des Wassers informiert, hätten nur 60 Azubis im vergangenen Jahr die Abschlussprüfung zum Wasserversorgungstechniker abgelegt.

Fachkräftemangel in Wasserwerken

Die kommunalen Wasserversorger hätten aber Bedarf für deutlich mehr Fachkräfte, heißt es in einer Pressemitteilung. Insbesondere weil die Anlagen in den Wasserwerken inzwischen digitalisiert sind, benötige man mehr Fachkräfte und auch Meister, so Elmar Halk, Wassermeister beim Zweckverband zur Wasserversorgung der Pettenhofener Gruppe in Lauterhofen (Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz). Halk ist zugleich Dozent an der bayerischen Verwaltungsschule in Lauingen an der Donau. Hier können auch Quereinsteiger sich zu Wasserversorgungstechnikern fortbilden, zum Beispiel Heizungsbauer, Elektriker, Elektroniker oder auch Schlosser. Der Beruf sei in der Arbeitswelt aber zu unbekannt, so Halk. Dabei sei er sehr vielfältig.

Hohe Anforderungen an den Beruf

Wasserversorgungstechniker sind für das Gewinnen, Aufbereiten, Speichern und Verteilen des Wassers in den Kommunen zuständig. Dazu brauche es technisches, chemisches sowie digitales Verständnis, Wissen über Grund und Boden aber auch kommunikative Fähigkeiten, um mit Landwirten, kommunalen Amtsträgern oder der Feuerwehr verhandeln zu können. Neben der Vielseitigkeit sei der Beruf sicher und wohnortnah.

Fachkräfte in der Wasserversorgung sind im Büro, im Labor, an Quellen und Brunnen aber auch in Feld und Flur unterwegs, bauen teilweise Rohrleitungen sogar selbst, spülen Rohre, prüfen die Wasserqualität, beheben Störungsmeldungen und steuern und überwachen die technischen Anlagen.

Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Am 22. März ist Tag des Wassers - doch den kommunalen Wasserversorgern in Bayern fehlt der Nachwuchs an Wasserversorgungstechnikern. Nur 6o Auszubildende machten 2018 laut dem Zweckverband Wasserversorgung einen Abschluss.