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Szenario Bombenfund: Erlangen probt den Ernstfall | BR24

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Bei der Katastrophenschutz-Übung im Erlanger Rathaus wurde das Zusammenspiel verschiedener Einsatzkräfte geprobt.

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Szenario Bombenfund: Erlangen probt den Ernstfall

Die Stadt Erlangen hat am Samstagvormittag eine Katastrophenschutzübung durchgeführt. Mehr als 120 Kräfte waren im Einsatz, teilten die Verantwortlichen mit.

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Die Führungsgruppe Katastrophenschutz musste sich mit dem Szenario "Bombenfund in der Erlanger Innenstadt" auseinandersetzen. Bei der Übung handelte es sich um eine sogenannte Stabsrahmenübung.

Koordination der Einsatzkräfte

Das heißt: Es rückten weder Polizei, Feuerwehr noch Rettungskräfte aus. Die Einsatzkräfte probten den Ernstfall in erster Linie unter organisatorischen und koordinatorischen Gesichtspunkten. Dazu gehört zum Beispiel, zunächst die Führungsgruppe Katastrophenschutz einzuberufen und einen örtlichen Einsatzleiter zu benennen. Diese übernimmt dann die Koordinierung der Einsatzkräfte.

© BR/Florian Deglmann

Richard Stierstorfer von der Freiwilligen Feuerwehr Erlangen nimmt bei der Übung Funksprüche entgegen.

Regelmäßiges Üben ist wichtig

Der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) betonte, wie wichtig solche Übungen für alle Beteiligten seien. Es ginge in erster Linie darum, "dass Menschen sich kennen und miteinander arbeiten können." Dienstpläne seien das eine, der persönliche Kontakt und Austausch das andere. Janik weiter: "Insofern ist es wichtig, dass wir das regelmäßig üben." Alle ein bis zwei Jahre führt die Stadt Erlangen eine solche Stabsrahmenübung durch und trägt dafür die Kosten.

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Die Stadt Erlangen hat heute Vormittag eine Katastrophenschutzübung durchgeführt. Mehr als 120 Kräfte waren im Einsatz, teilten die Verantwortlichen mit.