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Sushimesser-Prozess: "Versehentlich" Kehle durchgeschnitten | BR24

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Im vergangenen Januar ist ein vietnamesischer Gastronom mit einem Sushi-Messer auf einen Landsmann losgegangen. Seit heute wird die blutige Auseinandersetzung unter Geschäftspartnern vor Gericht behandelt. Der Angeklagte schilderte seine Version.

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Sushimesser-Prozess: "Versehentlich" Kehle durchgeschnitten

Im vergangenen Januar ist ein vietnamesischer Gastronom mit einem Sushimesser auf einen Landsmann losgegangen. Seit heute wird die blutige Auseinandersetzung unter Geschäftspartnern vor Gericht behandelt. Der Angeklagte schilderte seine Version.

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Weil er seinen Geschäftspartner mit einem Sushimesser beinahe getötet haben soll, muss sich ein 57 Jahre alter Gastronom vor dem Landgericht Regensburg wegen versuchten Totschlags verantworten. Laut Staatsanwaltschaft holte der Angeklagte bei einer Gesellschafterversammlung des vietnamesischen Lokals offenbar grundlos ein Messer aus der Küche und schnitt seinem Opfer die Kehle durch. Der Angegriffene verlor den Angaben nach eineinhalb Liter Blut und musste notoperiert werden.

Opfer versehentlich geschnitten

Zum Prozessauftakt am Montag ließ der Angeklagte seinen Anwalt seine Version des Geschehens vortragen, nach der er dem Mann ein Messer an den Hals hielt, um ihn zum Gehen zu bewegen. Dann habe sich der Mann zu seiner Aktentasche nach vorne gebeugt, wodurch sich der Angeklagte erschrocken und den Mann versehentlich geschnitten habe. Vorangegangen sei ein Streit: das Opfer ist der Pächter und der Angeklagte der Betreiber des Lokals. Es sei um die Umsatzbeteiligung und um Schwarzarbeiter-Vorwürfe gegangen.

Vier weitere Verhandlungstermine

An der Versammlung hatten der Angeklagte, dessen Frau und Sohn sowie das 54 Jahre alte Opfer teilgenommen. Der Sohn sagte am Montag, zwischen seinem Vater und dem Geschäftspartner habe es ein kleines Gerangel gegeben, dabei sei die Verletzung passiert. Die Notärztin sagte, als sie zum Einsatzort kam, sei die Blutung des Opfers bereits gestillt und der Mann ansprechbar gewesen. Die Beteiligten sind vietnamesische Staatsangehörige.

Es sind zunächst vier weitere Verhandlungstermine angesetzt.