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Surferwelle für Nürnberg – Stadt will den Bau fördern | BR24

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In Nürnberg soll eine dauerhafte Welle für Surfer entstehen.

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Surferwelle für Nürnberg – Stadt will den Bau fördern

Wie am legendären Eisbach in München sollen auch in Nürnberg Sportler auf einer künstlichen Welle reiten können. Die Stadt Nürnberg will den Bau der Surferwelle in der Pegnitz fördern.

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Für die Surferwelle muss an der Pegnitz am sogenannten Fuchsloch ein kurzer Kanal gebaut werden, in dem die Welle erzeugt werden kann. Der Kanal wird nur bei Bedarf geflutet. Die Baukosten werden auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Am Freitag sollen die Stadträte entscheiden, ob sie das Projekt mit Mitteln aus der städtischen Sportförderung unterstützen wollen. Seit Jahren bemüht sich der Verein "Dauerwelle e.V." darum, dass die stehende Welle in der Pegnitz gebaut wird. Ministerpräsident Markus Söder hatte versprochen, das Projekt mit 250.000 Euro zu fördern. Außerdem hat der Verein Sponsorengelder eingeworben. Doch ohne die städtischen Fördergelder in Höhe von rund 650.000 Euro sei es nicht möglich, die Anlage zu bauen, sagte Vereinsvorstand Thorsten Keck dem Bayerischen Rundfunk.

Umstrittenes Projekt - Umweltschützer äußern Bedenken

Die Anlage ist jedoch umstritten. Kritiker befürchten massive Eingriffe ins Ökosystem. Außerdem wird kritisiert, dass der Verein Dauerwelle die strengen Vorgaben für die städtische Sportförderung nicht erfülle. Auf diese Kritik reagierten jetzt der städtische Umweltreferent und der Sportbürgermeister. Das Umweltamt habe die Surfanlage bereits genehmigt. Mit einem landschaftspflegerischen Begleitplan und einer ökologischen Baubegleitung sei eine umweltverträgliche Umsetzung des Projekts möglich, so Umweltreferent Peter Pluschke (Grüne). Zudem sei eine Fischtreppe geplant, die es bisher nicht gibt. Sportbürgermeister Klemens Gsell (CSU) betonte, dass Ausnahmen in der Sportförderung nichts Ungewöhnliches seien.