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Suizid angedroht - Großeinsatz für Polizei in Kitzingen | BR24

© dpa Picture-Alliance Daniel Bockwoldt

Suizid angedroht - Großeinsatz für Polizei in Kitzingen

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    Suizid angedroht - Großeinsatz für Polizei in Kitzingen

    Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte Sonntagfrüh ein 22-Jähriger in Kitzingen, der seinen Suizid angedroht hat und mit einer Schusswaffe unterwegs war. Nach rund zwei Stunden konnte der Mann festgenommen werden. Es wurde niemand verletzt.

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    Etwa gegen 5.00 Uhr verständigte eine 18-Jährige am Sonntagmorgen die Einsatzzentrale der Polizei und teilte mit, dass ihr 22-jähriger Freund seinen Suizid angekündigt hat und aktuell eine Schusswaffe mit sich führe. Mehrere Streifen begaben sich daraufhin ins Stadtgebiet Kitzingen und suchten nach dem Mann. Gegen 5.45 Uhr konnte der 22-Jährige im Bereich der Repperndorfer Straße auf der dortigen Bahnbrücke lokalisiert werden. Als die Streifen dem Mann gegenüber traten begab sich der Mann - der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand - in den naheliegenden Gleisbereich. Im Anschluss gab er auch einen Schuss in die Luft ab.

    Verstärkung durch Spezialeinsatzkommando

    Der Bereich wurde daraufhin umgehend weiträumig abgesperrt, auch um eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen. Zudem wurde der gesamte Gleisbereich für den Schienenverkehr gesperrt. Durch die Einsatzzentrale wurde umgehend ein Spezialeinsatzkommando sowie die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken alarmiert. Noch vor Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte konnte der 22-Jährige nach intensiver Gesprächsführung zur Aufgabe überredet werden. Er legte seine Waffe ab und konnte unverletzt in Gewahrsam genommen werden. Seine mitgeführte Schusswaffe - nach Prüfung eine Schreckschusspistole - konnte sichergestellt werden.

    Einlieferung ins Bezirkskrankenhaus

    Der 22-Jährige wurde zunächst zur Dienststelle gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Ermittlungen wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz werden eingeleitet. Die Polizeiinspektion Kitzingen wurde während des Einsatzes durch umliegende Dienststellen mit mehreren Streifen, die Bundespolizei und den Rettungsdienst mit 30 Mann unterstützt.