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Suhl und Franken kommen sich näher | BR24

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Rathaus Suhl

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    Suhl und Franken kommen sich näher

    Die thüringische Stadt Suhl wird künftig als ständiger Gast an der Arbeitsgemeinschaft fränkischer Oberbürgermeister teilnehmen. Grund sind nicht territoriale Ansprüche, sondern die gemeinsame Kultur. Von Heiner Gremer

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    Zweimal im Jahr tagt die Arbeitsgemeinschaft Fränkischer Oberbürgermeister, deren Vorsitzender seit vergangenem Jahr der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner (CSU) ist. Ab sofort soll bei den Treffen neben einer Reihe fränkischer Städte auch das thüringische Suhl mit am Tisch sitzen. Das hat die Arbeitsgemeinschaft bei ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen.

    Gemeinsame Interessen vertreten

    Zweck der Treffen ist es, regelmäßig Themen und Informationen der Kommunen untereinander auszutauschen, die Gemeinsamkeiten zu stärken und zusammen die fränkischen Interessen zu vertreten. Hofs Oberbürgermeister und sein Suhler Kollege Jens Triebel (parteilos) betonen, dass mit der Entscheidung, Suhl die Teilnahme zu ermöglichen, keinesfalls territoriale Ansprüche verfolgt werden sollen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Mitgliedschaft seien lediglich die gemeinsame fränkische Kultur, Tradition und Sprache.

    "Ländergrenzen sollen kein Hindernis sein." Harald Fichtner (CSU), OB Hof und Jens Triebel (parteilos), OB Suhl

    Der Kontakt zu Suhl kam über die partnerschaftlichen Beziehungen der Stadt zu Würzburg zustande. Neben Suhl ist außerhalb Frankens noch das Baden-Württembergische Heilbronn als ständiger Gast in der Runde vertreten.