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Südturm des Regensburger Doms wird eingerüstet | BR24

© BR/Bauer

Der Regensburger Dom ist eine Dauerbaustelle. Ab Montag (27.1.) wird der Südturm an der Südwest-Ecke komplett eingerüstet. Bei Untersuchungen sind Korrosionsschäden an Eisendübeln und Klammern festgestellt worden.

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Südturm des Regensburger Doms wird eingerüstet

Der Regensburger Dom ist eine Dauerbaustelle. Ab Montag (27.1.) wird der Südturm an der Südwest-Ecke komplett eingerüstet. Bei Untersuchungen sind Korrosionsschäden an Eisendübeln und Klammern festgestellt worden. Die Arbeiten werden Jahre dauern.

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Der Südturm Doms St. Peter in Regensburg muss an der Südwest-Ecke komplett eingerüstet werden. Wie das Staatliche Bauamt Regensburg mitteilt, seien bei Untersuchungen Korrosionsschäden an den Eisendübeln festgestellt worden. Der Rost dehne das Eisen aus, wodurch der Stein gesprengt werde.

Verrostete Eisenteile sprengen den Stein

Ein weiteres Problem seien die Verklammerungen, die am Südturm in den 1910er und in den 1950er Jahren großflächig verbaut wurden. Da sie in den Stein eindringen, könnten sie diesem zusätzlich zusetzen. So eine "Sprengung" des Steins sei jedoch vorher kaum zu erkennen. Unter Umständen müssen die Klammern laut einem Sprecher des Bauamts einfach ganz entfernt werden. Dies gelte es aber im Einzelfall zu prüfen. Im Juli 2019 war bei einem schweren Sturm eine massive Kreuzblume vom Südturm aus 80 Metern Höhe heruntergestürzt. Sie landete auf einem darunterliegenden Hängegerüst, das daraufhin vorsorglich erweitert wurde.

Südturm wird über Jahre eingerüstet sein

Um jetzt sämtliche Bauteile eingehender untersuchen zu können, müsse das Hängegerüst durch ein Standgerüst ergänzt werden, erklärt das Staatliche Bauamt. Dieses diene vorrangig als Schutzgerüst, das als Arbeitsgerüst je nach Bearbeitungsbedarf ausgebaut werden könne. Der Aufbau beginnt am Montag (27.01.) und wird laut Staatlichem Bauamt 4 bis 6 Wochen dauern. Die Baumaßnahmen am Südturm werden sich demnach voraussichtlich über mehrere Jahre erstrecken, sagt das Bauamt. Weitere Teilsperrungen des Domplatzes seien aber nicht nötig.