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Suche nach Lawinenopfer im Ostallgäu immer noch nicht möglich | BR24

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© BR/Michael Buchner

Nach dem Lawinenabgang im Ostallgäu kann die Suche nach dem Verschütteten aus Furth im Wald immer noch nicht fortgesetzt werden. Für die Angehörigen ist die Situation nur schwer zu ertragen.

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Suche nach Lawinenopfer im Ostallgäu immer noch nicht möglich

Nach dem Lawinenabgang im Ostallgäu kann die Suche nach dem Verschütteten aus Furth im Wald immer noch nicht fortgesetzt werden. Für die Angehörigen ist die Situation nur schwer zu ertragen. Die Lawine war Ende Februar bei Schwangau niedergegangen.

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Die Suche nach dem Mann aus Furth im Wald im Landkreis Cham, der seit dem Lawinenabgang in den Ammergauer Alpen vermisst wird, kann immer noch nicht fortgesetzt werden. Die aktuelle Wetterlage ließe die Suche nicht zu, sagte Polizeisprecher Christian Eckel vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West dem Bayerischen Rundfunk.

Ungewiss, wann Vermisstensuche gestartet wird

Ein genauer Zeitpunkt, wann erneut mit der Suche nach dem 43 Jahre alten Vermissten begonnen werden kann, könne nicht genannt werden, so Eckel. Speziell ausgebildete Polizeibergführer mit umfangreichen Wissen über Lawinen - eine sogenannte Alpine Einsatzgruppe der Polizei - entscheidet, wann die Suche nach dem Verschütteten fortgesetzt wird.

Suche Ende Februar eingestellt - Gefahr von Lawinenabgängen

Einsatzkräfte mussten die Suche nach dem Mann einstellen, weil die Gefahr von weiteren Lawinenabgängen bestand. "Das wäre für die Polizeibergführer einfach zu gefährlich. Dann haben wir die nächste Tragödie", so der Polizeisprecher. Oberhalb der Abbruchkante liege noch viel Schnee, der plötzlich abgehen könne. Die Gefahr sei weiterhin sehr hoch. Beamte haben sich am Donnerstag vor Ort ein Bild gemacht - vom Boden und von der Luft aus.

"Für die Angehörigen ist die Situation nur schwer zu ertragen." Christian Eckel, Polizeipressesprecher aus Schwaben

Die Polizeibergführer stünden jedoch regelmäßig in Kontakt mit den Angehörigen, um sie über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten.

Vier Menschen überlebten Lawinenunglück bei Schwangau

Die Lawine war Ende Februar im Ammerwald an der Grenze zu Österreich auf einer Breite von 300 Metern zu Tal gestürzt. Der 43-Jährige aus Furth im Wald war mit fünf weiteren Skitourengehern an der Schäferblasse bei Schwangau (Lkr. Ostallgäu) unterwegs, als sich auf etwa 1.300 Metern eine Lawine löste. Vier Menschen überlebten, ein 37-Jähriger aus dieser Gruppe aus Garmisch-Partenkirchen wurde schwer verletzt. Für einen 42-Jährigen aus Cham kam jede Hilfe zu spät.

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Autor
  • Michael Buchner
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