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Suche mit Großaufgebot nach vermeintlich Vermisstem bei Augsburg | BR24

© picture-alliance/dpa

Symbolbild Wasserwacht

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    Suche mit Großaufgebot nach vermeintlich Vermisstem bei Augsburg

    Polizei, Feuerwehr, Rettungstaucher und Drohnen: Stundenlang suchte ein Großaufgebot von Rettern nach einem 30-jährigen Mann im Lautersee zwischen Haunstetten und Königsbrunn bei Augsburg. Doch der Mann war nur unterwegs.

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    Mit einer großangelegten Aktion hat die Polizei an einem Badesee in Augsburg nach einem Vermissten gesucht - doch der war gar nicht verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, waren Badegästen schon am Sonntagmorgen ein herrenloses Handy, Kopfhörer und eine Hose am Ufer des Lautersees aufgefallen.

    Weil die Sachen Stunden später noch immer unberührt am Ufer lagen, verständigte ein Badegast die Polizei. Herbeigerufene Einsatzkräfte konnten einen Badeunfall nicht ausschließen.

    Großangelegte Suchaktion mit Sonar-Gerät und Drohnen

    Ab dem Mittag suchten die Rettungskräfte unter anderem mit einem Hubschrauber, der mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, sowie mit Tauchern nach dem Vermissten gesucht. Später kamen neben Tauchern und Wasserrettern noch Spezial-Einsatzgerätschaften wie ein Sonar-Gerät der BRK Wasserwacht und das Drohnenteam des BRK Kreisverband Augsburg-Land zum Einsatz.

    Weil dies ergebnislos blieb, stellten die Einsatzkräfte die stundenlange Suche am Abend ein. Dann meldete sich der Bruder des 30-Jährigen bei der Polizei: Der Vermisste sei betrunken gewesen und habe sein Hab und Gut schlichtweg am Ufer vergessen. Kurz darauf meldete sich der Gesuchte selbst. Nach dem Besuch am See sei er zu einem Freund nach Kaufbeuren gefahren.