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Sturmtief: Münchner Feuerwehr rettet Eichhörnchen-Babys | BR24

© Berufsfeuerwehr München

Die fünf geretteten Eichhörnchen-Babys

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    Sturmtief: Münchner Feuerwehr rettet Eichhörnchen-Babys

    Sturm Eberhard hat in München keine größeren Schäden hinterlassen. Fünf kleinen Eichhörnchen wäre er allerdings fast zum Verhängnis geworden. Ihr Nest befand sich hinter einer Reklametafel in zwölf Metern Höhe, die vom Wind heruntergerissen wurde.

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    Starker Wind hatte am Sonntag kurz vor 16 Uhr im Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt eine Reklametafel aus etwa zwölf Metern Höhe heruntergerissen. Dahinter kam ein Nest mit fünf Eichhörnchen-Babys zum Vorschein.

    Der sogenannte Kobel drohte samt den Eichhörnchen, in die Tiefe zu fallen. Das hätten die Tiere vermutlich nicht überlebt, teilte die Feuerwehr mit.

    Eichhörnchen mit Drehleiter in Sicherheit gebracht

    Die Einsatzkräfte retteten die Tiere mit einer Drehleiter und brachten sie zum Verein "Eichhörnchen-Schutz". Nach Angaben des Vereins sind die Tiere wohlauf.

    Kobel in großen Städten an ungewöhnlichen Orten

    Dass die Nager ihre Kobel an so ungewöhnlichen Orten bauen, ist nach Auskunft des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin nicht ungewöhnlich. Vor allem in den Städten gibt es nicht mehr so viele große, alte Bäume wie früher. Die Eichhörnchen suchen sich deshalb Ersatz und nisten etwa in großen Blumentöpfen, Vogelkästen, Hausfassaden oder sogar liegengelassenen Handtüchern.

    Erst am Samstag hatte die Landshuter Feuerwehr im Stadtpark vier Eichhörnchen-Babys gerettet. Hier war allerdings nicht der Sturm schuld. Die Mutter der Tiere war überfahren worden.

    © Berufsfeuerwehr München

    Die fünf geretteten Eichhörnchen-Babys