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Sturmböen beschädigen Gipfelkreuz der Zugspitze | BR24

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Sturmtief "Cornelius" hat das Gipfelkreuz der Zugspitze beschädigt. In der Nacht auf Donnerstag riss der starke Wind die goldenen Strahlenzacken in der rechten unteren Ecke ab.

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Sturmböen beschädigen Gipfelkreuz der Zugspitze

Erst hat Sturmtief "Cornelius" die Tiroler Zugspitzbahn lahmgelegt – mittlerweile fährt die Bahn wieder –, dann beschädigte er das Gipfelkreuz der Zugspitze. In der Nacht auf Donnerstag riss der starke Wind einen Teil des goldenen Strahlenkranzes ab.

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Der Wind war in der Nacht auf Donnerstag mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern pro Stunde über die Zugspitze gefegt – zu viel für das goldene Strahlenbündel im rechten unteren Eck des Gipfelkreuzes. Es löste sich und wurde weggerissen.

Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) bemerkten das Fehlen am Morgen. Eine Frau aus Hannover sah beinahe zeitgleich den Schaden in der Zugspitz-Webcam und informierte eine Münchner Tageszeitung.

Spezialisten begutachten den Schaden

Die Aufregung bei der Zugspitzbahn hält sich in Grenzen. Ein Sprecher sagte dem BR, dass Spezialisten jetzt den Schaden begutachten müssen. Danach könne entschieden werden, wo und wie der Strahlenkranz wieder befestigt wird.

Nur von alpin erfahrenen Bergsteigern zu erreichen

Mitarbeiter der Zugspitzbahn hatten das fehlende Teil gestern Nachmittag im Bereich des 2.962 Meter hohen Gipfels gefunden. Dieser kann derzeit nur von alpin erfahrenen Bergsteigern mit Winterausrüstung erreicht werden.

Gipfelkreuz zuletzt 2017 beschädigt

Bei Bauarbeiten 2017 war das 1993 neu gebaute und 2009 renovierte, fünf Meter hohe Gipfelkreuz von einem Baukran beschädigt worden. Damals war ebenfalls ein Teil des Strahlenkranzes weggebrochen. Damals wurde es von Kunstschmiedemeister Franz Würzinger aus Eschenlohe repariert – im Tal.

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Autoren
  • Günther Rehm
  • Lui Knoll
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