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Abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume - heftige Sturmschäden in Heuberg
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Tobias Chmura
Anna Klein
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Abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume - heftige Sturmschäden in Heuberg

Ein heftiger Sturm hat am Montagnachmittag in Heuberg bei Oettingen (Landkreis Donau-Ries) gewütet: Innerhalb weniger Sekunden war der Sturmausläufer über das 200-Einwohner-Dorf gefegt, wo er eine Schneise der Verwüstung hinterließ.

Bewohner sprechen von einer „weißen Wand“

In dieser kurzen Zeit deckte der Wind Dächer ab, warf eine alte Linde um und drückte Garagentore ein. Eine "weiße Wand" sei auf den Ort zugerollt, erzählen Bewohner, die den Sturm live erlebt haben. Manchen hätten sogar einen Tornado gesehen, so Ortssprecher Rudolf Oesterle, allerdings war es wohl eher eine Art starker Fallwind, der ausschließlich in Heuberg gewütet hat. Das Nachbardorf Nittingen, nur wenige Kilometer entfernt, blieb verschont.

Sturm hinterlässt ein Bild der Verwüstung

Dem Ortssprecher bot sich kurz nach dem Sturm ein Bild der Verwüstung: Zerschmetterte Gartenzäune, ein zersplittertes Gewächshaus, herabgefallende Dachziegel - und sogar der Weihnachtsbaum in der Ortsmitte war umgestürzt. "Es hat sich angehört, als würden Domino-Steine umfallen", erinnert sich Oesterle.

20 Gebäude beschädigt

Der Spuk habe zwar nur wenige Sekunden gedauert, doch danach waren rund 20 Gebäude beschädigt, hauptsächlich Ställe und landwirtschaftliche Gebäude. Verletzt wurde niemand, doch die Bewohner von Heuberg dürften noch eine Weile mit Aufräumen beschäftigt sein.