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Sturm im August: 150 Hektar Wald im Landkreis Roth vernichtet | BR24

© BR-Studio Franken/Stanislaus Kossakowski

Beschädigter Baum im Landkreis Roth

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    Sturm im August: 150 Hektar Wald im Landkreis Roth vernichtet

    Bei den schweren Gewitterstürmen vor knapp vier Wochen sind im Landkreis Roth 150 Hektar Wald zerstört worden. Die Schadenssumme beträgt rund 1,5 Millionen Euro. Und die Aufräumarbeiten dauern an.

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    Mitte August hatten schwere Unwetter in den Wäldern im Landkreis Roth eine etwa 20 Kilometer lange Schneise geschlagen, erklärte Peter Tretter vom Rother Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Sie verlief von Röttenbach bis Rednitzhembach entlang des Flusses Rednitz.

    Auch Hopfenfelder zerstört

    Auch die Felder einzelner Hopfenbauern wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen. Es seien Hopfenfelder auf einer Fläche von etwa 30 Hektar zerstört worden, teilte Tretter mit. Da die Felder teils schon abgeerntet waren, sei der Schaden hier aber "nicht so groß" gewesen.

    Holz nicht mehr verwertbar

    Für die Aufräumarbeiten und die Wiederaufforstung werde es staatliche Zuschüsse geben, sagte Tretter dem Bayerischen Rundfunk. In den Wäldern werde man nur einen kleinen Teil des Bruchholzes liegen lassen, um so Wildschutz zu betreiben. Da die Bäume oft lange oder gar mehrere Bruchstellen aufweisen, sei das Holz auch für die Holzwirtschaft kaum verwertbar, beklagte der Forstrat.

    Behörden planen "von Katastrophe zu Katastrophe"

    Weil sich in der Region immer häufiger schwere Unwetter ereignen würden, sei man bei der Unterstützung Betroffener bereits erfahren. Die Behörden müssten mittlerweile "leider von Katastrophe zu Katastrophe planen", sagte Tretter dem BR.