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Stufenplan: Einzelhandel in Unterfranken wartet auf klare Regeln | BR24

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    Stufenplan: Einzelhandel in Unterfranken wartet auf klare Regeln

    Nach dem Bund-Länder-Beschluss steht fest, dass Geschäfte ab dem 8. März in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 50 wieder öffnen können. Die Vorbereitungen in Unterfranken laufen. Noch ist aber unklar, welche Geschäfte wann öffnen dürfen.

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    Von
    • Vesile Özcan

    Nach der Bund-Länder-Beratung gibt es nun einen Stufenplan, um die Corona-Maßnahmen schrittweise zu lockern. Vor allem für den Einzelhandel sind das gute Nachrichten: Denn wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, kann der Einzelhandel seine Türen wieder öffnen.

    Auch in Unterfranken liegt der Inzidenzwert in manchen Städten und Landkreisen unter 50. Aber noch gibt es keine klaren Aussagen darüber, ob die Geschäfte wirklich ab dem 8. März öffnen – und welche das genau sind. Die Regierung Unterfranken teilte mit, dass nächste Schritte erst nach der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung möglich sind. Diese soll im Laufe des Wochenendes kommen. Laut einem Sprecher der Regierung von Unterfranken sei die Verordnung die rechtliche Grundlage, um den Stufenplan vom Bund-Länder-Beschluss umzusetzen.

    Hygienekonzepte der unterfränkischen Einzelhändler stehen schon

    Volker Wedde, Bezirksgeschäftsführer vom Handelsverband Unterfranken, teilte mit, dass sich die Einzelhändler teilweise schon auf mögliche Öffnungen ab dem 8. März vorbereiten. Entsprechende Hygienekonzepte würden bereits vorliegen. Die Händler seien auf beide Eventualitäten vorbereitet und könnten theoretisch am 8. März unter Einhaltung der Hygienevorschriften loslegen, so Wedde.

    Insgesamt sieht der Bezirksgeschäftsführer den Stufenplan kritisch. "Eine flächendeckende Lösung hätten wir für besser gehalten, weil so teilweise der eine Landkreis aufmachen kann, aber der nebenan noch nicht", sagt Wedde.

    Schweinfurt und Haßberge bereiten sich vor

    Die Stadt Schweinfurt mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Unterfranken wartet ebenfalls auf die neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Das teilte eine Pressesprecherin der Stadt Schweinfurt mit. Erste Vorbereitungen auf eine mögliche Öffnung würden zwar schon laufen, aber noch sei die rechtliche Grundlage nicht vorhanden, um konkret sagen zu können, wann genau was öffnet.

    Eine Sprecherin aus dem Landratsamt Haßberge teilte mit, dass man auch dort auf die neue Verordnung wartet. "Nichtsdestotrotz gehen wir davon aus, dass am 8. März erste Öffnungen möglich sein werden, da der Inzidenzwert im Landkreis Haßberge unter 50 liegt", so die Sprecherin.

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