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Studie soll ermitteln: Wie viel Mikroplastik ist in der Donau? | BR24

© picture alliance/Angelika Warmuth/dpa

Symbolbild: Mikroplastik in Flüssen - Proben entnehmen

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Studie soll ermitteln: Wie viel Mikroplastik ist in der Donau?

Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas und der längste Bayerns. Zwischen Ulm und Passau hat sie einzigartige Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen. Doch auch hier schwimmt Mikroplastik. Eine Studie will herausfinden, wie viel genau.

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Studien zeigen, dass in allen europäischen Flüssen und Seen Mikroplastik schwimmt. Doch wie viel Plastikpartikel sind in der Donau? Dazu gibt es bislang noch keine Ergebnisse. Eine Studie will das jetzt ändern.

Gewässermonitoring: 50 Messstationen

Ab heute werden für 14 Tage auf fast der gesamten Länge der Donau und auf wichtigen Nebenflüssen Proben genommen, auch in Jochenstein bei Passau. Hier steht eine von mehr als 50 Messstationen. 13 Anrainerstaaten beteiligen sich an dem Gewässermonitoring, das alle sechs Jahre durchgeführt wird.

Untersuchung: Wie beeinflusst Schifffahrt das Wasser?

Daten zum ökologischen Zustand des Flusses liegen also schon vor. Die Frage ist jetzt: Wie hat er sich in den vergangenen Jahren verändert? Wie beeinflusst zum Beispiel die Schifffahrt das Wasser, Kleintiere, Algenwuchs und Fischbestand? Sind die Proben genommen, werden sie an Universitäten untersucht.

"Es soll die DNA des Wassers über den gesamten Flussverlauf erstellt werden. Ziel ist es, nach den Richtlinien der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erstmals einen gesamten Strom mit international einheitlichen Messmethoden zu beproben." Mitteilung Wasserwirtschaftsamt

Die Ergebnisse liegen Ende kommenden Jahres vor.

© BR

Eine Gruppe von Stand-Up-Paddlern sammelt in der Loisach Müll, sodass er nicht zu Mikroplastik wird und Pflanzen und Tiere schädigt.