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Studie aus Augsburg: "Digitaler Stress" kann krank machen | BR24

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(Symbolbild) Digitaler Stress

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Studie aus Augsburg: "Digitaler Stress" kann krank machen

Die Universität Augsburg hat eine Studie zum Thema „Digitaler Stress in Deutschland“ veröffentlicht. Wesentliche Ergebnisse hat Professor Henner Gimpel heute im Interview mit dem BR-Studio Schwaben vorgestellt.

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Die Universität Augsburg hat eine Studie zum Thema "Digitaler Stress in Deutschland" veröffentlicht. Wesentliche Ergebnisse hat Professor Henner Gimpel heute im Interview mit dem BR-Studio Schwaben vorgestellt.

Die Studie beschäftigt sich mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz und ihre Auswirkungen. Häufig wüssten die Erwerbstätigen damit "nicht oder nur unzureichend umzugehen.“ Die Folge sei dann eben „digitaler Stress“.

"Digitaler Stress" führt zu gesundheitlichen Problemen

25- bis 34-Jährige sind demnach gestresster als andere Altersgruppen, außerdem treten mit mehr digitalem Stress auch mehr gesundheitliche Beschwerden auf – etwa Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeine Müdigkeit.

„Es ist in den allerwenigsten Fällen wirklich die Technik selbst, die den Stress auslöst. Sondern im Wesentlichen ist es unser Umgang damit. [...]Eigentlich sind es die sozialen Erwartungen, die dahinter stehen. Der Druck, den mein Chef, den meine Kollegen mir machen oder den ich mir selbst mache, weil ich weiß, was geht.“ Prof. Dr. Henner Gimpel

Möglichkeiten, dem digitalen Stress entgegen zu wirken, seien etwa: Mehr Freiraum in der Gestaltung und im Umgang mit der Technik, ausreichende Schulungen und ein guter technischer Support am Arbeitsplatz.

Die Studie ist nach Angaben der Universität Augsburg die bislang größte Befragung zur Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien. 2.640 Teilnehmer wurden dafür befragt.