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Biertrinken ist in Deutschland teurer geworden
© dpa-Bildfunk/Marius Becker

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Laura Grun
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Biertrinken ist in Deutschland teurer geworden

In absoluten Zahlen am meisten Bier wird in der Stadt Nürnberg getrunken – hier waren es 696.000 Hektoliter. Gemessen an der Einwohnerzahl war der Bierdurst in der Stadt Schwabach mit rund 55.000 Hektolitern am größten. Umgerechnet bedeutet das, dass jeder Schwabacher rund 135 Liter Bier pro Jahr getrunken hat. Allerdings ist der Unterschied zu anderen Städten und Landkreisen nicht groß. Die Einwohner im Bier-pro-Kopf-Schlusslicht, dem Landkreis Roth, tranken etwa 134 Liter pro Kopf und pro Jahr.

Mitarbeiter sollen auch profitieren

Der Großteil des Bieres stamme aus regionalen Brauereien, so Gewerkschafterin Regina Schleser. "Der Bierdurst führt zu steigenden Umsätzen in der Branche. Davon sollen jetzt auch die Beschäftigten etwas haben", sagt Schleser weiter.

Lohn-Plus gefordert

Für die Mitarbeiter in den 69 mittelfränkischen Brauereien fordert die NGG ein Lohn-Plus von 6,5 Prozent. Nach ersten Gesprächen gehen die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern am 2. Mai in München in die nächste Runde. Nach

Angaben des Statistischen Bundesamtes setzten die bayerischen Brauer im vergangenen Jahr knapp 24 Millionen Hektoliter ab – ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit stammt mehr als jedes vierte in Deutschland gebraute Bier aus Bayern.

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Laura Grun

Sendung

Regionalnachrichten Franken vom 23.04.2019 - 17:30 Uhr