STUB - Neue Kriterien für Projektförderung
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StUB: Neue Kriterien für Projekte des öffentlichen Personennahverkehrs könnten der lange geplanten Stadt-Umland-Bahn Aufwind geben.

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StUB: Förderung durch Bund dank neuer Kriterien möglich

Die Kriterien zur Förderung von Projekten des öffentlichen Personennahverkehrs haben sich geändert. Das betrifft auch die "Stadt-Umland-Bahn" (StUB) zwischen Nürnberg – Erlangen – Herzogenaurach. Eine neue Testrechnung für die Strecke lässt hoffen.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Die Bewertungskriterien des Bundes zur Förderung von Projekten des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben sich geändert. Das betrifft auch das Straßenbahnvorhaben "Stadt-Umland-Bahn", das als eines von zwölf ausgewählten Beispielprojekten für den Bund testgerechnet wurde. 

Nutzen-Kosten-Indikator hat sich verdoppelt

Wie der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Nürnberg – Erlangen – Herzogenaurach mitteilte, habe sich der im Jahr 2019 ermittelte Nutzen-Kosten-Indikator (NKI) für die Vorzugstrasse von 1,1 auf nun 2,2 verdoppelt. Damit läge das Projekt "StUB" nun deutlich über dem Mindestwert für eine Förderung durch den Bund. "Mit diesem NKI wären Förderung und Finanzierung der StUB gesichert. Die Ergebnisse bestätigen uns in unserer Überzeugung, dass die Stadt-Umland-Bahn der richtige Impuls für die Verkehrswende und ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz in der Region ist", so Florian Janik (SPD), Oberbürgermeister von Erlangen und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn.

Auswirkungen auf Planung des Trassenverlaufs

Nun werde untersucht, welche Auswirkungen sich daraus für die weitere Planung des Trassenverlaufs ergeben. Ein Ergebnis soll bis zum Ende des Jahres vorliegen, so der Zweckverband weiter.

Nach aktuellem Stand sollen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren für die StUB ab 2025 eingereicht werden. Ab Mitte 2028 könnte dann abschnittsweise mit dem Bau ab Nürnberg begonnen werden. Die sukzessive Inbetriebnahme soll anschließend ab 2031 erfolgen. Verändert sich bei der geplanten Streckenführung etwas, könnte dies den Baubeginn um mindestens drei Jahre nach hinten verschieben.

Einen aktuellen Zwischenstand will der Zweckverband am 27. Juni 2023 präsentieren.

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