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Südostlink: Stromtrassenverlauf für Hof-Schwandorf festgelegt | BR24

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Die Bundesnetzagentur hat den Stromtrassenkorridor für den Abschnitt Hof-Schwandorf jetzt verbindlich festgelegt. Viele Menschen sind enttäuscht: Nur über zehn Kilometer wird die Trasse mit der Autobahn A93 gebündelt.

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Südostlink: Stromtrassenverlauf für Hof-Schwandorf festgelegt

Die Bundesnetzagentur hat den Stromtrassenkorridor für den Abschnitt Hof-Schwandorf jetzt verbindlich festgelegt. Viele Menschen sind enttäuscht: Nur über zehn Kilometer wird die Trasse mit der Autobahn A93 gebündelt.

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Die Bundesnetzagentur hat den Korridor für die geplante Gleichstromtrasse - den sogenannten Südostlink - von Hof nach Schwandorf festgelegt. Bei Marktredwitz weicht der 1.000 Meter lange Trassenkorridor jedoch ab. Grund dafür ist, dass die Bundesnetzagentur sich nicht sicher sei, ob der von TenneT vorgeschlagene Korridor durch ein Wasserschutzgebiet verläuft, so eine Pressesprecherin gegenüber dem BR. Die Gleichstromverbindung wird in diesem Abschnitt ausschließlich als Erdkabel realisiert.

Südostlink wird nur auf einer kurzen A93-Strecke gebündelt

Eine durchgehende Bündelung mit der A93 ist damit vom Tisch. Kommunalpolitiker aus der nördlichen Oberpfalz hatten sie bis zuletzt gefordert. Nur über zehn Kilometer wird die Trasse mit der Autobahn A93 gebündelt. Die direkte Verbindung entlang des 137 Kilometer langen Abschnitts zwischen Hof und Schwandorf sei aus mehreren Gründen nicht möglich, ist in der Pressemitteilung aufgeführt. Zum einen wegen der großen Siedlungs- und Gewerbegebieten, die nah an der Autobahn lägen. Zum anderen aufgrund von Wasserschutz- und Natura 2000-Gebieten. Wegen der bewegten Geländetopographie müssten mit einer Bündelung an der A93 zudem die Naab, sowie mehrere Täler überquert werden. Nur auf einer zehn Kilometer langen Strecke bei Gattendorf im Kreis Hof wird der Südostlink mit der A93 gebündelt.

Grundstücke werden konkret festgelegt

Jetzt beginnt die sogenannte Bundesfachplanung für den Abschnitt und damit die Festlegung der konkreten Grundstücke innerhalb des Korridors, die vom Erdkabel des Südostlinks betroffen sind. Im November haben sich die Netzbetreiber bereits festgelegt, die neue 525 kV-Technologie zu verwenden, also die leistungsstärkeren Kabel.

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Der Trassenverlauf zwischen Hof und Schwandorf