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Stromtrassengegner beobachten Koalitionsverhandlungen kritisch | BR24

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Bürgerinitiativen kämpfen gegen die geplanten Süd-Ost-Stromtrassen und die Klinikschließung in Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land). Sie sehen nun die Freien Wähler in der Pflicht, die sich vor der Wahl für ihre Interessen eingesetzt haben.

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Stromtrassengegner beobachten Koalitionsverhandlungen kritisch

Das 'Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse' hat klare Forderungen an die Freien Wähler: Sie sollten sich in den Koalitionsverhandlungen mit der CSU für eine dezentrale Energiewende einsetzen – wie versprochen.

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Nach der ersten Pressekonferenz zum Stand der Koalitionsverhandlungen zwischen CSU und Freien Wählern zeigt sich die Sprecherin des 'Aktionsbündnisses gegen die Süd-Ost-Trasse' kritisch. Nun seien die Freien Wähler in der Pflicht, ihre Wahlversprechen einzulösen.

Freie Wähler sollen dezentrale Energiewende voranbringen

"Aus Sicht der Trassengegner haben sich die Freien Wähler weit aus dem Fenster gelehnt und sich stark positioniert gegen die Stromhandelstrassen, die durch Bayern führen sollen", sagte die Sprecherin Dörte Hamann im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Nun müsste in den Verhandlungen auch erkennbar bleiben, dass die Freien Wähler weiterhin für eine dezentrale Energiewende stehen.

Trassengegner hoffen auf Abkehr von 10-H-Regel

Es sei nicht zu erwarten, dass die Freien Wähler die Stromtrassen verhindern können, so Hamann. Über die Trassen werde schließlich in Berlin entschieden und nicht in München. Allerdings müssten "die Freien Wähler aufpassen, dass sie nicht zu einer 'CSU light' werden [...] und dass sie gerade in punkto Energiewende etwas Neues auf den Tisch bringen". Unter anderem erhoffen sich die Trassengegner, dass sich die Freien Wähler gegen die 10-H-Abstandsregelung für Windkraftanlagen aussprechen.

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Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse hat klare Forderungen an die Freien Wähler. Die sollten sich in den Koalitionsverhandlungen mit der CSU für eine dezentrale Energiewende einsetzen.

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