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Stromtrassen: Initiative begrüßt Aus für Leitungen in Franken | BR24

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Die Staatsregierung hat das Aus für seit Jahren geplante Stromtrassen verkündet. Gegner der Pläne können sich über die Neuigkeiten aus München allerdings nicht nur freuen.

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Stromtrassen: Initiative begrüßt Aus für Leitungen in Franken

Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse hat das Aus für die geplanten Stromautobahnen in Nordbayern begrüßt. Damit sei eine überflüssige Trasse verhindert worden, so Sprecherin Dörte Hamann.

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Der Widerstand gegen die Stromautobahnen habe gewirkt, sagte Dörte Hamann dem Bayerischen Rundfunk. Hamann ist die Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen die Süd-Ost-Trasse aus dem mittelfränkischen Altdorf. "Wir konnten eine wirklich überflüssige Trasse verhindern", so Hamann.

Neue Stromtrassen vom Tisch

Die bayerische Staatsregierung hatte heute mitgeteilt, dass weder die sogenannte P44, eine neue Leitung von Thüringen nach Grafenrheinfeld in Unterfranken, noch die unter dem Namen P44mod diskutierten Alternativen umgesetzt werden. Diese sollten von Thüringen durch Oberfranken nach Ludersheim im Osten von Nürnberg führen.

Mehr Strom dank Erdkabel

Am Ausbau des sogenannten SuedOstLinks durch Oberfranken hält die Staatsregierung fest. Dabei solle jedoch eine verbesserte Technologie eingesetzt werden. Diese ermögliche es, dass durch die geplanten Erdkabel mehr Strom übertragen werden könne, ohne die Trasse zu verbreitern.

Aktionsbündnis setzt auf Stromspeicher und dezentrale Netze

Diese Lösung lehnt das Aktionsbündnis ab. Denn auch durch intelligente Stromspeicher und dezentrale Netze könne die Stromversorgung in Bayern sichergestellt werden, sagte Hamann. Der SuedOstLink sei ein Milliardengrab, das teuer mit dem Geld der Stromkunden erkauft sei.

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Dörte Hamann

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Regionalnachrichten Franken

Von
  • Michael Reiner
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