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Stromtrasse Südostlink: Jetzt haben die Kritiker das Wort | BR24

© pa/dpa/Martin Gerten

Tennet will die Stromleitung über Nittenau und auf der sogenannten Vorwaldtrasse über Brennberg verlegen. Dagegen regt sich Kritik.

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Stromtrasse Südostlink: Jetzt haben die Kritiker das Wort

In fünf Jahren soll die neue Gleichstromtrasse Südostlink quer durch Niederbayern und die Oberpfalz führen. Nun können betroffene Anwohner und Umweltverbände ihre Bedenken vorbringen.

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Im Genehmigungsverfahren für die umstrittene Gleichstromtrasse Südostlink durch die südliche Oberpfalz und das westliche Niederbayern startet jetzt die sogenannte Öffentlichkeitsbeteiligung: Betroffene Anwohner, aber auch Verbände und Interessengruppen können ab sofort Einwände gegen das Projekt vorbringen.

Ende März hatte der Netzbetreiber Tennet seine Pläne für den sogenannten Vorschlagskorridor im Abschnitt D vorgelegt, also die konkrete Route, auf der der Südostlink ab dem Jahr 2025 zwischen Pfreimd im Landkreis Schwandorf und dem Kernkraftwerk Isar bei Landshut einmal verlaufen soll.

Protest in den Regionen Schwandorf und Regensburg

Vor allem in den Landkreisen Schwandorf und Regensburg gibt es seither Proteste. Tennet will die unterirdische Stromleitung hier östlich über Nittenau und dann auf der sogenannten Vorwaldtrasse über Brennberg verlegen. Kritiker wie der Oberpfälzer CSU-Chef und Heimatminister Albert Füracker wollen stattdessen erreichen, dass die Stromtrasse weiter westlich verläuft, entlang der A93.

Kritiker des Trassenverlaufs von Südostlink haben zwei Monate Zeit

Im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung werden nun die Planungsunterlagen öffentlich ausgelegt. Das geschieht in den Büros der Bundesnetzagentur in Regensburg und Landshut sowie im Rathaus von Schwandorf. Außerdem sind alle Unterlagen auch im Netz abrufbar. Anwohner und Verbände haben jetzt zwei Monate Zeit - bis einschließlich 11. Juli - ihre Einwendungen gegen den geplanten Trassenverlauf vorzubringen.