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Streunende Huskys töten Schafe und Ziegen | BR24

© picture alliance/Mary Evans Picture Library

Husky (Symbolbild)

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    Streunende Huskys töten Schafe und Ziegen

    In Marktredwitz haben zwei streunende Huskys mehrere Schafe und Ziegen eines Therapiezentrums getötet. Zunächst hatten Zeugen die Tiere für Wölfe gehalten.

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    Zwei streunende Hunde haben am Mittwoch in Oberfranken zehn Schafe und zwei Ziegen gerissen. Zeugen meinten zunächst, dass Wölfe die Tiere getötet hätten. Mitarbeiter von Polizei, Landratsamt und Landesamt für Umwelt stellten jedoch fest, dass es sich um entlaufene Huskys handelte. Sie verfolgten die Hunde bis zum Haus ihres Halters. Bissspuren bestätigten laut Polizei, dass die Schafe und Ziegen von den Hunden gerissen worden sind.

    Huskys töten Therapieschafe eines heilpädagogischen Zentrums

    Die getöteten Schafe befanden sich auf einer Weide in Marktredwitz (Kreis Wunsiedel), die zu einem heilpädagogischen Zentrum gehört. Es handelte sich bei ihnen um spezielle Therapieschafe, deren ideeller Wert den tatsächlichen Sachwert deutlich übersteigen dürfte. Ein Mitarbeiter fand sie am Mittwochmorgen und sah nach eigenen Angaben noch zwei Wölfe über den Zaun springen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

    Maßnahmen gegen den Hundehalter in der Prüfung

    Während Behördenmitarbeiter sich in der Einrichtung um den Vorfall kümmerten, erreichte sie die nächste Meldung, nach der Wölfe in der Nähe zwei Ziegen gerissen hatten. Der Ziegenbesitzer habe die vermeintlichen Wölfe mit einer Mistgabel verscheucht. Daraufhin machten sich die Einsatzleute auf die Suche nach den Tieren - und stellten fest: Es waren Huskys.

    Hundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Hof haben die Ermittlungen aufgenommen. Die zuständigen Behörden prüfen derzeit weitere Maßnahmen in Bezug auf die Hundehaltung. Bei der Polizei in Marktredwitz war bis zum Freitagabend bezüglich der Vorfälle keine Anzeige gestellt worden.