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Streit um Riedberger Horn: Alpenplan wird wieder verändert | BR24

© Arne Willsdorff/BR

Das Riedberger Horn

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    Streit um Riedberger Horn: Alpenplan wird wieder verändert

    Der Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern sieht vor, die stark umstrittene Änderung des Alpenplans im Zusammenhang mit dem Riedberger Horn rückgängig zu machen. Der Alpenplan erlaubt bisher eine Skischaukel, was Naturschützer kritisieren.

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    Mit der umstrittenen Skischaukel am Riedberger Horn wollten die Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein ihre Skigebiete verbinden, um angesichts der Konkurrenz in Österreich attraktiv zu bleiben.

    Die Skischaukel, gegen die sich Naturschützer wehren, wird zwar erst mal nicht gebaut. Das hat Markus Söder am 6. April versprochen. Er sagte damals: "Auf die Skischaukel wird verzichtet, für mindestens zehn Jahre". Das hat aber weder der Opposition noch Naturschützern gereicht.

    Alpenplan-Änderung für die Skischaukel am Riedberger Horn

    Um den Bau der Skischaukel in Zukunft zu ermöglichen, musste Söder den Alpenplan, der Teil des Landesentwicklungsprogramms ist, ändern. Das haben Naturschützer aber nicht akzeptiert, trotz Söders versprechen, die Skischauel erst einmal nicht zu bauen.

    "Wir wollen geklärt haben, ob es rechtens war, den Alpenplan zu ändern. Wir glauben es nicht!" Norbert Schäffer vom Landesbund für Vogelschutz

    Der Bund Naturschutz und der Landesbund für Vogelschutz haben deshalb eine Normenkontrollklage angestrebt.

    Koalitionsvertrag sieht Alpenplan-Änderung vor

    Jetzt soll aber die Alpenplan-Änderung rückgängig gemacht werden. So steht es im neuen Koalitionsvertrag. Damit dürfte die Normenkontrollklage hinfällig werden.