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Streit um Baumfällungen auf dem Erlanger Bergkirchweihgelände | BR24

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Baumarbeiten auf dem Gelände der Erlanger Bergkirchweih

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Streit um Baumfällungen auf dem Erlanger Bergkirchweihgelände

Die Erlanger CSU-Stadtratsfraktion kritisiert die Baumfällungen auf dem Bergkirchweihgelände. Sie fordert, die Fällungen bis zu einer Beratung im Bauausschuss auszusetzen, der am 7. Mai tagt.

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Außerdem bemängelt die Fraktion, dass der Stadtrat nicht stärker in die Entscheidung, ob gefällt werden soll oder nicht, eingebunden wurde. "Über solch gravierende Maßnahmen am 11. April 2019 den Stadtrat lediglich mündlich 'zur Kenntnis' zu informieren, empfinde ich als verstörend", sagt CSU-Fraktionsvorsitzender Jörg Volleth.

"Gutachterliche Einschätzung"

Christoph Kintopp, Leiter des Erlanger Betriebs für Stadtgrün, verteidigte die Baumfällungen im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk: "Wir haben eine gutachterliche Einschätzung, die uns sagt: Die Bäume sind nicht mehr sicher". Schon seit Jahren lasse die Stadt Gutachten zur Standsicherheit der Bäume auf dem Bergkirchweihgelände durchführen.

25 Bäume betroffen

Dass das Urteil des neuesten Gutachtens so vernichtend ausgefallen ist, überraschte auch Kintopp. "Damit hatten wir nicht gerechnet", sagte er. Insgesamt müssen 25 Bäume auf dem Gelände gefällt werden – acht sind bereits bis auf den Stumpf zurückgeschnitten worden.

Enger Zeitplan

Die Baumfällungen zu pausieren, sei zwar möglich, sagte Kintopp weiter. Allerdings könne er dann nicht mehr garantieren, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig werden. Mitte Mai sollen nämlich schon die Aufbauarbeiten für die Erlanger Bergkirchweih beginnen, die heuer am 6. Juni startet.