| BR24

 
 

Bild

Streiks an Flughäfen: Sicherheitsdienste legen die Arbeit nieder
© BR

Autoren

© BR

Streiks an Flughäfen: Sicherheitsdienste legen die Arbeit nieder

Wie ein Sprecher des Flughafens München am Morgen mitteilte, sind etwa 150 Flugverbindungen gestrichen worden. Das sollte "hoffentlich auch der Stand für den Tag sein", hieß es weiter.

Etwa 100 Flüge entfielen demnach wegen der Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Airports Stuttgart, Köln/Bonn und Düsseldorf. Die ganztägigen Arbeitsniederlegungen könnten Folgen haben für rund 110.000 Passagiere - so viele sitzen normalerweise in den Maschinen, die donnerstags dort starten und landen.

Ungefähr ein Drittel der Annullierungen in München habe wetterbedingte Ursachen - allerdings liege das an den Witterungsverhältnissen an anderen Orten und nicht an den Schneeverhältnissen am Flughafen München, sagte der Sprecher: "Wir haben hier deutlich weniger Schnee als in der Stadt, beide Bahnen sind freigeräumt."

Hintergrund des Streiks sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und Verdi für rund 23.000 Beschäftigte der Flugsicherheit. Die Gewerkschaft will einen Stundenlohn von bundesweit 20 Euro bei der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle durchsetzen.