BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Streibl: 2019 war für Freie Wähler ein sehr gutes Regierungsjahr | BR24

© BR

Die Freien Wähler treffen sich in Schwarzenfeld zur Winterklausur. Im Bayern 2-Interview zieht ihr Fraktionschef Florian Streibl eine Bilanz der Koalition mit der CSU. "Wir begegnen uns auf Augenhöhe und mit Respekt", sagte er.

Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Streibl: 2019 war für Freie Wähler ein sehr gutes Regierungsjahr

Die Freien Wähler treffen sich in Schwarzenfeld zur Winterklausur. Im Bayern 2-Interview zieht ihr Fraktionschef Florian Streibl eine Bilanz der Koalition mit der CSU. "Wir begegnen uns auf Augenhöhe und mit Respekt", sagte er.

Per Mail sharen
Teilen

Florian Streibl, der Fraktionschef der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, hat eine positive Bilanz der Regierungsarbeit gezogen. "Man hat natürlich vom Oppositionsmodus in einen Regierungsmodus umschalten müssen, aber wir haben uns in die Regierungsarbeit sehr gut eingefunden", sagte er in der radioWelt auf Bayern 2. In Schwarzenfeld im Kreis Schwandorf hat die Landtagsfraktion der Freien Wähler mit ihrer viertägigen Winterklausur begonnen.

Mit der CSU "auf Augenhöhe"

Florian Streibl lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner CSU: "Es ist ein gutes und harmonisches Miteinander. Wir begegnen uns auf Augenhöhe und mit Respekt." Deswegen könne man auch über die laufende Legislaturperiode hinaus nachdenken, sagte Streibl.

"Wenn eine Partnerschaft gut klappt, kann man auch über eine Verlängerung nachdenken. Die CSU und wir sind eine durch und durch bürgerliche Koalition und eine durch und durch bayerische Koalition. Uns trennen keine ideologischen Gräben."

Streibl will Fachkräftemangel angehen

Inhaltlich sei der Fachkräftemangel eines der drängendsten Probleme: "Bis in zehn Jahren werden über eine halbe Million Arbeitsplätze nicht besetzt werden können, weil die Leute nicht da sind. Und da müssen wir schauen: Wie können wir die Ausbildung in diesen Bereichen so gestalten, dass wir in diesen Bereichen mehr Leute haben, die arbeiten?"

"Landwirte fühlen sich missverstanden"

Für die immer wieder aufflammenden Proteste der Landwirte zeigte Streibl Verständnis: "Die Landwirte fühlen sich missverstanden in unserer Gesellschaft. Durch das Volksbegehren hat man den Bauern den Schwarzen Peter zugeschoben und sie für alles verantwortlich gemacht. Und das geht nicht." Umweltschutz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.