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"Stramu"-Ersatzprogramm: Veranstalter ziehen positive Bilanz | BR24

© Rebecca Hümmer

"Stramu"-Ersatzprogramm im Innenhof des Rathauses

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    "Stramu"-Ersatzprogramm: Veranstalter ziehen positive Bilanz

    Wegen Corona musste das Würzburger Festival für Straßenkunst "Stramu" in diesem Jahr ausfallen. Stattdessen gab es mit "Pflastertöne" ein Alternativprogramm im Innenhof des Würzburger Rathauses. Die Veranstalter ziehen nun eine positive Bilanz.

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    Im vergangenen Jahr sind rund 100.000 Zuschauer zum "Stramu" gekommen, das in der gesamten Würzburger Innenstadt stattfindet. An 20 verschiedenen Orten in Würzburg waren rund 70 Acts zu sehen. Doch in diesem Jahr musste das Festival für Straßenkunst wegen Corona ausfallen. Stattdessen gab es ein Alternativprogramm im Innenhof des Rathauses: Die "Pflastertöne". Nach den drei Festivaltagen ist die Bilanz der Veranstalter durchaus positiv.

    Organisator zufrieden mit Stimmung bei "Pflastertöne"

    Die Stimmung war laut Organisator Mike Sopp trotz der Corona-bedingten Bestuhlung "super" – auch wenn es zum Beispiel beim Konzert der Band "Not Machine" mit handgemachter Club-Musik "schon ungewohnt war, dass die Leute nicht aufstehen und tanzen konnten", so Sopp. Vier der zehn Auftritte von Freitag bis Sonntag seien mit jeweils 150 Zuschauern ausverkauft gewesen. Bei insgesamt acht Auftritten seien mehr als 100 Menschen im Innenhof des Würzburger Rathauses gewesen.

    Keine Probleme mit Hygiene-Auflagen

    Glücklich ist der Festivalleiter auch darüber, dass es während des Festivals keine Probleme mit der Einhaltung der Hygiene-Auflagen gegeben habe. Das Publikum habe sich "vorbildlich" verhalten, die Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa die Organisation des Eingangsbereichs, hätten sich bewährt. Auch vor dem Rathaus-Innenhof, der für das diesjährige Ersatzprogramm des "Stramu" abgesperrt war, habe es keine Probleme mit größeren Menschenansammlungen gegeben.

    Ausschreibung für "Stramu" 2021 noch unsicher

    Nun hofft Mike Sopp, dass es im Jahr 2021 wieder ein reguläres "Stramu" mit Musik, Artistik und Straßentheater in der gesamten Innenstadt geben kann. Dazu müsse man aber abwarten, wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Wochen und Monaten entwickle. Normalerweise würde die Bewerbungsfrist für das nächste Festival für Straßenkunst im Oktober beginnen. Mike Sopp ist sich aber noch nicht sicher, ob es für die 18. Ausgabe des "Stramu" eine Ausschreibung wie in den vergangenen Jahren geben wird.

    Möglicherweise wolle er auch den internationalen und überregionalen Künstlern, die ursprünglich für 2020 gebucht waren, anbieten, im Jahr 2021 aufzutreten. Für regionale Acts könnte es dann eine eigene Ausschreibung geben, so Mike Sopp. Es sei aber noch zu früh, das zu entscheiden.

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