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Storchennest im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen umgesiedelt | BR24

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Das Storchenpaar im mittelfränkischen Dornhausen hat sein Nest gefährlich nahe an die Stromleitungen gebaut. Dort laufen die Tiere Gefahr, an einem Stromschlag zu sterben. Der Netzbetreiber hat das Nest deshalb umgesiedelt.

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Storchennest im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen umgesiedelt

Ein Storchenpaar aus Dornhausen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) hat seit Dienstagmorgen ein neues Zuhause. Weil ihr altes Nest auf einem Strommast zu gefährlich wurde, siedelte der Netz-Betreiber N-Ergie das Nest in unmittelbarer Nähe um.

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Für das Stochenpaar in Dornhausen war es ein aufregendes Erlebnis. Mithilfe eines Hubsteigers wurde ihr Nest zunächst gesichert und dann heruntergehoben. Anschließend wurde ein Sitzbrett montiert, das verhindern sollen, dass die Störche erneut ein Nest bauen. Die spezielle Form erschwert den Vögeln das Abladen von Ästen. Das Storchennest konnte unversehrt auf einen sicheren Betonmast in der Nähe umgesiedelt werden. Darauf wurde in elf Meter Höhe eine Nisthilfe montiert.

Gefahr durch Stromleitungen war zu hoch

Nun wird es laut dem Landesbund für Vogelschutz ein bis zwei Tage dauern, bis sich die Störche an ihr neues Zuhause gewöhnen. Das Paar brütete im letzten Jahr auf dem Strommast und verließ das Nest seitdem nicht. Durch die unmittelbare Nähe der Stromleitungen ist die Gefahr für die Tiere hoch, durch einen Stromschlag zu sterben, so der Netzbetreiber N-Ergie.

Keine Beeinträchtigung für die Bürger

Die Bürger Dornhausens mussten während des Nestumzugs nicht auf Strom verzichten. Wie die N-Ergie mitteilte, überbrückte ein Aggregat die Zeit, in der der Strom abgestellt wurden.