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Stichwahl-Unterlagen müssen teilweise selbst abgeholt werden | BR24

© BR / Barbara Leinfelder

Sonderbriefkasten für die OB-Stichwahl in Augsburg

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    Stichwahl-Unterlagen müssen teilweise selbst abgeholt werden

    Die Stichwahlen sind wegen der Coronavirus-Pandemie reine Briefwahlen. In aller Regel sollten die Unterlagen zur Wahl der Bürgermeister und Landräte per Post zugestellt werden. Wer nichts bekommen hat, muss selbst aktiv werden.

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    Normalerweise sollten alle Wahlberechtigten ihre Wahlscheine bereits erhalten haben. Ein Antrag ist dafür nicht nötig, da die Stichwahlen ausschließlich als Briefwahlen ablaufen. Hat die Post bislang nichts zugestellt, muss man die Wahlunterlagen möglicherweise selbst abholen. Darauf weisen mehrere Kommunen hin.

    Webseiten der Kommunen informieren über Briefwahlen

    Zunächst ist es aber sinnvoll, die offizielle Webseite der Gemeinde, der Stadt oder des Landkreises zu besuchen. Dort stehen meist Informationen zum Ablauf der Briefwahl bereit. Die Stadt Augsburg etwa weist darauf hin, dass es teils bis Freitag dauern könne, bis jeder Wahlberechtigte seine Briefwahlunterlagen erhalten hat. Auch zum Beispiel in der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim könne es noch zu Verzögerungen bei der Zustellung kommen, teilt das Landratsamt Unterallgäu mit.

    Wer nichts bekommt, muss nachfragen

    Bekommt man bis zur von der jeweiligen Kommune genannten Frist keine Wahlunterlagen, sollte man sich mit Gemeinde, Stadt oder Landkreis in Verbindung setzen und nachfragen. Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder E-Mail sind ebenfalls auf den offiziellen Webseiten genannt.

    Unterlagen können abgeholt werden

    In der Regel ist es möglich, die Unterlagen dann selbst abzuholen oder sich Ersatz-Briefwahlunterlagen ausstellen zu lassen. Oft kann man diese gleich vor Ort auszufüllen und in eine Wahlurne einwerfen. In Mindelheim etwa können die Unterlagen für die Stichwahl des Unterallgäuer Landrats, die von der Post nicht zugestellt werden konnten, bis Sonntag, 29.3., 15 Uhr abgeholt werden. In Augsburg werden Wahlscheine für die Stichwahl des Oberbürgermeisters am Wahlsonntag sogar bis 18 Uhr in sogenannten Walk-in-Schaltern ausgegeben.

    Es empfiehlt sich aber, schon vorher abzuklären, ob die Wahlunterlagen nicht zugestellt oder gar nicht erst ausgestellt wurden: Eine Neuausstellung ist in der Regel nur bis Samstagmittag möglich.

    Stimmabgabe bis Sonntag, 18 Uhr

    Wer den Stimmzettel zu Hause ausfüllt, kann den Brief kostenlos mit dem beiliegenden Umschlag per Post an seine Kommune schicken. Dazu sollte der Brief bis spätestens Samstag, 28.3., um 18 Uhr eingeworfen werden. Danach wird die Post alle Briefkästen in ganz Bayern nochmals leeren und die Wahlbriefe zustellen. Spätentschlossene können ihren Wahlschein noch bis inklusive Sonntag selbst abgeben: Bis um 18:00 Uhr müssen die Wahlunterlagen bei der Adresse eingehen, die auf den beiliegenden Versand-Umschlag gedruckt ist.

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